Linzer Torte
- Alexandra Seidel
- 6. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Adventskalender Türchen Nummer 6: Die Linzertorte – ein Stück Geschichte aus Österreich.
Hinter dem heutigen Türchen wartet ein echter Klassiker der weihnachtlichen Backtradition: die Linzertorte. Kaum ein Gebäck ist so eng mit der Adventszeit verbunden wie diese mürbe, fruchtige Spezialität. Ihren Ursprung hat sie – wie der Name verrät – in der österreichischen Stadt Linz. Die Linzertorte gilt sogar als eine der ältesten schriftlich überlieferten Tortenrezepte Europas. Bereits im 17. Jahrhundert wurde sie erwähnt, und seitdem hat sie ihren festen Platz in der winterlichen Küche.
Typisch für die Linzertorte ist ihr charakteristischer Aufbau: ein aromatischer Mürbteig mit Nüssen, reichlich würziges Johannisbeergelee und ein dekoratives Gittermuster oder, wie in diesem Rezept, Sterne. Die Mischung aus süß und leicht säuerlich, aus mürb und fruchtig, macht ihren unverwechselbaren Charme aus. Gerade in der kalten Jahreszeit entfaltet sie ihr volles Aroma – perfekt also für Türchen Nummer 6.
Die Zutaten für die Torte
Für den Teig:
250 g Mehl
75 g Zucker
125 g kalte Butter
1 Ei
etwas Vanilleextrakt
50 g gemahlene Haselnüsse
Dann noch:
2 Gläser Johannisbeergelee ( Mein Rezept habe ich mit einem gemacht, das langt nicht.)
etwas Puderzucker
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Eine Tarteform mit 35 x 13 cm


Zubereitung
Alle Zutaten für den Teig zügig miteinander verkneten.
Teig abgedeckt 30 bis 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Tarteform einfetten oder mit Backtrennspray einsprühen.
Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ein Viertel für die Sterne beiseitelegen.
Hauptteig in die Form rollen oder drücken und einen Rand hochziehen.
Johannisbeergelee auf den Teigboden streichen; optional vorher leicht erwärmen.
Restlichen Teig etwa 3 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen.
Sterne gleichmäßig auf dem Gelee verteilen.
Bei 170 Grad Ober- und Unterhitze etwa 15 bis 20 Minuten backen.
Vollständig auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Alternativen und Tipps
Statt Johannisbeergelee eignet sich auch Himbeergelee oder Preiselbeermarmelade. Wichtig ist eine leicht säuerliche Frucht, da sie den süßen Teig ausgleicht.
Wer den Teig würziger mag, kann Zimt, Nelke oder Zitronenabrieb ergänzen.
Die Linzertorte lässt sich gut vorbereiten. Nach ein bis zwei Tagen Ruhezeit schmeckt sie oft noch aromatischer.
Für eine besonders mürbe Konsistenz den Teig nicht zu lange kneten.
Wer keine Sterne mag, kann auch ein klassisches Gitter legen.

Fazit
Die Linzertorte ist mehr als ein traditionelles Backrezept. Sie erzählt Geschichte, duftet nach Advent und bringt mit jedem Bissen ein Stück österreichisches Kulturerbe auf den Tisch. Mit wenig Aufwand entsteht ein Weihnachtsklassiker, der nicht nur gut aussieht, sondern auch zuverlässig begeistert. Perfekt für den Nikolaustag und ein festlicher Höhepunkt im Adventskalender.





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