Wrap Pizza
- Alexandra Seidel
- vor 6 Tagen
- 3 Min. Lesezeit

Wrap-Pizza – der einfache Trend, der wirklich überzeugt
Aktuell geht auf Social Media ein Food-Trend herum, an dem man kaum vorbeikommt: die Wrap-Pizza.
Normalerweise bin ich niemand, der jedem Trend sofort hinterherrennt, aber dieses Rezept sah einfach zu gut und vor allem zu unkompliziert aus, um es nicht auszuprobieren. Und genau für solche einfachen Rezepte bin ich ja da.
Statt Teig zu kneten oder lange Vorbereitungen zu treffen, kommen hier fertige Wraps zum Einsatz, die man ganz unkompliziert kaufen kann. Der Fokus liegt auf dem Belag und der ist bei mir wie so oft aus dem entstanden, was der Kühlschrank hergegeben hat.
Eine Paprika, Zwiebeln, Tomatenmark und Knoblauch und ein paar Gewürze, mehr braucht es tatsächlich nicht, um eine richtig gute Hackfleischsoße zuzubereiten.
Gesagt, getan und ausprobiert, verfeinert und für sehr lecker befunden.
Die Soße ist würzig, angenehm mild und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie auch bei Kindern sehr gut ankommen wird. Diese Wrap-Pizza zeigt einmal mehr: Man braucht weder viele Zutaten noch komplizierte Schritte, um ein richtig gutes Gericht auf den Tisch zu bringen.
Tipps zur Wahl der Wraps:
Grundsätzlich kannst du für dieses Rezept nahezu alle Wraps verwenden – wichtig ist nur, dass sie gut in deine Auflaufform passen. Wenn du kleinere Wraps nutzt, solltest du entsprechend eine kleinere, runde Auflaufform wählen.
Meine Auflaufform hatte einen Durchmesser von 30 cm, dafür habe ich normal große weiße Wraps verwendet. Diese haben perfekt gepasst und ließen sich gut auslegen, ohne zu reißen oder zu überlappen.

Zutaten (für eine runde Auflaufform mit 30 cm Durchmesser)
3 große Wraps(ergibt 6 halbe Wraps, passend für die Auflaufform)
Für die Hackfleischsoße:
250 g Hackfleisch(nach Belieben: gemischt, Rind, Schwein oder Hähnchen)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Paprika
1 kleine Dose Kidneybohnen
1 EL Tomatenmark
2 EL Ajvar mild
Salz & Pfeffer
italienische Gewürze (nach Geschmack)
Außerdem:
reichlich geriebener Käse(Sorte nach Wahl, z. B. Gouda, Mozzarella oder eine Käsemischung)

Zubereitung
Zwiebel schälen und fein würfeln.
Knoblauch schälen und pressen oder fein hacken.
Paprika waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Kidneybohnen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen.
Hackfleisch darin krümelig anbraten.
Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten.
Paprika dazugeben und ebenfalls kurz anbraten.
Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und italienischen Gewürzen würzen.
Tomatenmark und Ajvar unterrühren.
1–2 EL Wasser zugeben, damit die Soße saftig bleibt.
Alles gut vermengen, abschmecken und beiseitestellen.
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Auflaufform einfetten.
Wraps übereinanderlegen und mittig halbieren.
Pro Wrap-Hälfte 2–3 EL Hackfleischsoße mittig platzieren.
Eine kleine Handvoll geriebenen Käse darüberstreuen.
Wrap zu einem Dreieck falten (erst links, dann rechts).
Wrap-Dreiecke wie ein Rad in die Auflaufform legen.
Zum Schluss großzügig Käse über die Wraps geben.
Im Ofen ca. 25 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und goldbraun ist.
Kurz abkühlen lassen und servieren.

Alternativen & Tipps
Hackfleisch-Alternativen: Das Hackfleisch lässt sich problemlos austauschen, z. B. gegen vegetarisches oder veganes Hack. Auch fein gehackte Champignons oder Linsen eignen sich gut als fleischlose Variante.
Wrap-Varianten: Neben klassischen Weizen-Wraps funktionieren auch Vollkorn-, Dinkel- oder Mais-Wraps. Wichtig ist lediglich, die Größe an die Auflaufform anzupassen.
Gemüse nach Kühlschrankprinzip: Die Paprika kann durch Zucchini, Mais oder Frühlingszwiebeln ersetzt oder ergänzt werden. Das Rezept eignet sich ideal zur Resteverwertung.
Käseauswahl: Hier ist alles erlaubt, was gut schmilzt: Gouda, Mozzarella, Emmentaler oder eine fertige Pizzakäsemischung. Für mehr Würze kann auch etwas Cheddar untergemischt werden.
Für Kinder geeignet: Wer für Kinder kocht, kann Ajvar und Gewürze etwas reduzieren. Die Wrap-Pizza bleibt trotzdem aromatisch, aber angenehm mild.
Meal-Prep-Tipp: Die Hackfleischsoße lässt sich sehr gut vorbereiten und auch am nächsten Tag verwenden. Die Wraps sollten jedoch frisch gefüllt und gebacken werden, damit sie knusprig bleiben.
Fazit
Diese Wrap-Pizza ist der beste Beweis dafür, dass einfache Rezepte nicht langweilig sein müssen. Ohne Teig, ohne großen Aufwand und mit wenigen Zutaten entsteht ein Gericht, das schnell gemacht ist, flexibel abgewandelt werden kann und garantiert der ganzen Familie schmeckt. Ob als schnelles Abendessen, unkompliziertes Familiengericht oder Resteverwertung – dieses Rezept hat definitiv das Potenzial, öfter auf dem Tisch zu landen.




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