Gyoza Curry Auflauf
- Alexandra Seidel
- vor 19 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Manchmal entstehen die besten Rezepte nicht durch einen großen Einkaufsplan, sondern durch einen ehrlichen Blick in den Kühl- und Gefrierschrank. Genau so war es bei Tag 14 meiner Auflauf-Challenge. Statt neue Zutaten zu besorgen, habe ich verarbeitet, was noch da war: etwas TK-Asia-Gemüse, Gyoza aus dem Gefrierfach, eine Handvoll Edamame, eine angebrochene Currypaste und wie fast immer,Sojasauce.
Die Kombination klang zunächst nach Resteverwertung, aber genau darin liegt oft das Potenzial für echte Lieblingsgerichte. Die würzige Currypaste bringt Tiefe und Schärfe, Sojasauce sorgt für Umami, das Gemüse liefert Frische und Biss, und die Gyoza machen den Auflauf sättigend und besonders. Im Ofen verbindet sich alles zu einem aromatischen, cremigen Gericht mit asiatischer Note, unkompliziert, alltagstauglich und überraschend harmonisch.
Dieser Gyoza-Curry-Auflauf zeigt einmal mehr: Man braucht keine lange Zutatenliste, sondern nur eine gute Idee und den Mut, Dinge zu kombinieren. Und manchmal reicht ein bisschen Kreativität, um aus Resten ein richtig leckeres Ofengericht zu zaubern.

Zutaten ( 2 Portionen)
8 Gyoza
250 ml Kokosmilch
1 EL Currypaste
300 g TK-Gemüse
1 Hand Edamame
1–2 TL Sojasauce
Zubereitung
Ofen vorheizen: 180 °C Ober-/Unterhitze.
TK-Gemüse ungefroren direkt in eine Auflaufform geben.
Kokosmilch + Currypaste + Sojasauce verrühren.
Mischung über das Gemüse gießen.
Gyoza obenauf legen (leicht andrücken, aber nicht komplett eintauchen).
20–25 Minuten backen.
Alternativen & Variationsideen
Vegetarisch variieren: Statt Gyoza kannst du auch Wan-Tan, vegetarische Maultaschen oder vorgegarte Dumplings verwenden. Wichtig ist nur, dass sie backofenfest sind.
Protein-Boost: Tofu-Würfel (natur oder geräuchert) oder vorgegarte Hähnchenstücke passen gut in die Sauce und machen den Auflauf noch sättigender.
Gemüse tauschen: Brokkoli, Paprika, Zuckerschoten oder Pak Choi funktionieren genauso gut wie TK-Asia-Gemüse. Frisches Gemüse sollte klein geschnitten werden, damit es in 20–25 Minuten gar wird.
Schärfe anpassen: Currypaste variiert stark in ihrer Intensität. Im Zweifel lieber mit weniger starten und bei Bedarf nach dem Backen etwas Chiliöl oder Sriracha ergänzen.
Cremiger oder leichter: Für mehr Cremigkeit etwas Erdnussbutter in die Sauce rühren. Für eine leichtere Variante einen Teil der Kokosmilch durch Brühe ersetzen.
Knusper-Topping: Sesam, Röstzwiebeln oder gehackte Erdnüsse sorgen für Textur und zusätzlichen Geschmack.

Praktische Tipps für ein gutes Ergebnis
Flüssigkeitsmenge prüfen: TK-Gemüse gibt beim Backen Wasser ab. Wenn du sehr wässrige Mischungen verwendest, kann es sinnvoll sein, die Sauce etwas kräftiger zu würzen.
Form nicht überladen: Die Gyoza sollten nebeneinander liegen, damit sie gleichmäßig garen.
Gargrad kontrollieren: Je nach Größe und Füllung der Gyoza kann die Backzeit leicht variieren. Sie sollten komplett durchgegart und innen heiß sein.
Resteverwertung bewusst nutzen: Angebrochene Currypaste oder offene Kokosmilch lassen sich hier sinnvoll aufbrauchen – ideal, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.
Fazit
Der Gyoza-Curry-Auflauf ist ein unkompliziertes Ofengericht, das zeigt, wie gut Resteverwertung funktionieren kann. Mit wenigen Zutaten aus Kühl- und Gefrierfach entsteht ein aromatisches, ausgewogenes Essen mit asiatischer Note. Die Kombination aus cremiger Currysauce, Gemüse und saftigen Gyoza ist alltagstauglich, sättigend und flexibel anpassbar.
Ein Rezept, das beweist: Kreativität in der Küche braucht keinen großen Aufwand – nur die Bereitschaft, vorhandene Zutaten sinnvoll zu kombinieren.




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