Kartoffel-Karottensuppe mit Wiener
- Alexandra Seidel
- vor 2 Stunden
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Tag 6 meiner Aufbrauch-Challenge steht ganz im Zeichen der klassischen Resteküche. Kartoffeln sind momentan sehr günstig und genau deshalb habe ich davon auch noch einen ordentlichen Vorrat zu Hause.
Damit nichts verdirbt, müssen sie jetzt nach und nach verarbeitet werden. Eine Kartoffelsuppe ist dafür ideal: Sie ist einfach, sättigend und eine der besten Möglichkeiten, größere Mengen Kartoffeln sinnvoll zu verwerten.
Ergänzt wird die Suppe durch Karotten, die langsam verarbeitet werden wollen, sowie Zwiebeln, die in keiner Küche fehlen dürfen. Außerdem liegt hier noch eine Packung Wiener, die sich perfekt für eine herzhafte Kartoffelsuppe eignet.
Da die Wurstvorräte insgesamt langsam weniger werden, ist das eine gute Gelegenheit, die letzten Wiener unkompliziert aufzubrauchen.
Beim Fleisch sieht es aktuell noch anders aus: Von unserem Besuch beim Bauern vor Weihnachten sind noch einige Hähnchenstücke im Gefrierfach. Daraus entstehen in den nächsten Tagen weitere Gerichte. Heute steht jedoch ganz klar eine klassische Kartoffelsuppe mit Karotten und Wienerle im Mittelpunkt.
Diese Suppe zeigt, wie einfach und alltagstauglich Resteverwertung sein kann, gerade in Zeiten, in denen günstige Grundzutaten wie Kartoffeln eine große Rolle spielen. Perfekt für die Aufbrauch-Challenge und für alle, die einfache Hausmannskost mögen.

Zutaten für 4 Personen
800–1.000 g Kartoffeln (mehlig oder vorwiegend festkochend)
3–4 Karotten
1 große Zwiebel
1–2 EL Öl oder Butter
1–1,2 l Gemüsebrühe
4–6 Wiener Würstchen
evtl Salz und Pfeffer
Optional / nach Geschmack:
etwas Muskatnuss
1 Lorbeerblatt
ein Schuss Sahne oder Crème fraîche
frische Petersilie oder Schnittlauch
Zubereitung:
Kartoffeln schälen, waschen und in mundgerechte Würfel schneiden.
Karotten schälen und in Scheiben oder kleine Stücke schneiden.
Zwiebel schälen und fein würfeln.
Öl oder Butter in einem großen Topf erhitzen.
Zwiebel glasig dünsten.
Kartoffeln und Karotten kurz mit dünsten.
Mit Gemüsebrühe aufgießen, bis alles gut bedeckt ist.
Suppe aufkochen lassen, dann bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich ist.
Wenn du Stücke in der Suppe haben möchtest, dann nimm jetzt ein paar Kellen von der Suppe weg.
Den Rest pürieren.
Gemüse zurück in den Topf geben.
Wiener in Scheiben schneiden.
Wiener in die Suppe geben und weitere 5 Minuten ziehen lassen (nicht stark kochen).
Mit Salz, Pfeffer und optional Muskat abschmecken.
Nach Wunsch leicht pürieren oder stückig servieren.
Mit frischen Kräutern bestreuen und servieren.
Alternative Varianten
Ohne Wiener: Die Suppe schmeckt auch pur als Kartoffel-Karotten-Suppe. Einfach die Wiener weglassen und stattdessen etwas mehr Gewürz oder frische Kräuter verwenden.
Vegetarisch: Wiener durch angebratene Räuchertofu-Würfel oder geröstete Kichererbsen ersetzen.
Cremiger: Einen Teil der Suppe pürieren oder einen Schuss Sahne, Crème fraîche oder Hafercuisine unterrühren.
Kräftiger im Geschmack: Ein kleines Stück Knoblauch oder ein halbes Lorbeerblatt beim Kochen mitgeben und vor dem Servieren entfernen.
Tipps zur Resteverwertung
Die Suppe eignet sich perfekt, um größere Mengen Kartoffeln auf einmal zu verarbeiten.
Reste lassen sich problemlos einfrieren, ideal für stressige Tage.
Am nächsten Tag schmeckt die Suppe oft sogar noch besser, da sie gut durchgezogen ist.
Wer Brot vom Vortag hat, kann es als Croutons oder Beilage verwerten.
Fazit
Diese Kartoffel-Karotten-Suppe mit Wiener zeigt, wie einfach und alltagstauglich Resteverwertung sein kann. Mit wenigen Zutaten entsteht ein bodenständiges Gericht, das satt macht, wärmt und sich flexibel anpassen lässt. Gerade im Rahmen einer Aufbrauch-Challenge ist diese Suppe eine ideale Lösung, um Vorräte sinnvoll zu nutzen, ohne auf Genuss zu verzichten.




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