Feierabendblech mit Gemüse und Hähnchen
- Alexandra Seidel
- vor 8 Stunden
- 3 Min. Lesezeit

Feierabendbleche haben sich bei mir in letzter Zeit ganz still und leise zu echten Favoriten entwickelt. Ich merke selbst, wie meine Sammlung immer größer wird, einfach, weil mich diese unkomplizierte Art zu kochen jedes Mal aufs Neue überzeugt.
Gerade für mich persönlich ist das unglaublich wertvoll. Es gibt Tage, an denen ich nicht lange in der Küche stehen kann oder möchte, sei es wegen Schmerzen oder einfach, weil die Energie fehlt. Genau dann ist so ein Blech einfach perfekt: ein bisschen schnippeln, alles darauf verteilen, ab in den Ofen – und der Rest passiert ganz von allein. Kein ständiges Rühren, kein langes Dabeistehen.
Was ich daran besonders liebe: Der Aufwand bleibt minimal und auch der Abwasch. Ich bereite meine Feierabendbleche meistens auf meinem „James“ von Pampered Chef zu. Nach dem Essen lasse ich ihn einfach auskühlen, weiche ihn kurz in lauwarmem Wasser ein und gehe dann mit dem Schaber drüber – das war’s auch schon. Mehr fällt beim Abwasch eigentlich nicht an, außer vielleicht noch das Messer vom Schneiden.
Während das Essen im Ofen ist, bleibt mir Zeit für alles andere, was gerade wichtiger ist, sei es für meine Familie, den Alltag oder einfach, um meinem Körper die Pause zu geben, die er braucht.
Dieses Feierabendblech mit Gemüse und Hähnchenstreifen ist genau so ein Rezept: unkompliziert, alltagstauglich und trotzdem richtig lecker. Genau die Art von Gericht, die man immer wieder gerne macht.

Für ein Blech (40,5 x 30 cm)
Gemüse:
2 Paprika, Farbe nach Wahl
4 türkische grüne Paprika
1 mittelgroße Zucchini
1 kleine Aubergine
3 Karotten
Knoblauchzehen nach Geschmack
etwas Salz
etwas Pfeffer
italienische Kräuter
Olivenöl
Für das Hähnchen:
3 Hähnchenbrustfilets
Hähnchengewürz
1 Zwiebel
etwas Öl für die Marinade

Zubereitung
Hähnchen:
Hähnchenbrustfilets waschen und in Streifen schneiden.
In eine Schüssel geben.
Hähnchengewürz hinzufügen.
Zwiebel schälen, in Ringe schneiden und dazugeben.
Etwas Öl hinzufügen.
Alles gut vermengen.
Für 1–2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Tipp: Am besten schon am Vortag vorbereiten, dann geht es später noch schneller.
Gemüse:
Paprika waschen, entkernen und vierteln.
Zucchini waschen, halbieren und in halbe Scheiben schneiden.
Aubergine waschen und in Scheiben schneiden.
Karotten schälen und in Scheiben schneiden.
Knoblauchzehen schälen und pressen.
Alles in eine Schüssel geben.
Mit Salz, Pfeffer, italienischen Kräutern, Paprikapulver und Olivenöl vermengen.
Zubereitung im Ofen:
Blech bzw. Ofenstein leicht einfetten oder mit Öl besprühen.
Gemüse darauf verteilen.
Hähnchenstreifen oben drauflegen.
Backen:
Ofenstein: bei 220 °C ca. 40 Minuten.
Normales Blech: bei 180–200 °C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten.
Während des Backens gelegentlich prüfen, da jeder Ofen unterschiedlich ist.
Optional:
Türkische grüne Paprika (lang) in den letzten 10 Minuten mit auf das Blech legen und mit rösten.

Alternativtipps:
Statt Hähnchen kannst du auch Putenfleisch verwenden oder das Gericht komplett vegetarisch mit Feta, Halloumi oder Kichererbsen zubereiten.
Beim Gemüse bist du flexibel: Brokkoli, Champignons, Süßkartoffeln oder grüne Bohnen passen ebenfalls sehr gut.
Wer es würziger mag, kann zusätzlich Chili, Curry oder geräuchertes Paprikapulver verwenden.
Für eine mediterrane Note passen auch Oliven oder getrocknete Tomaten hervorragend dazu.
Als Beilage eignen sich Reis, Couscous oder ein frisches Fladenbrot – das Blech schmeckt aber auch pur richtig gut.
Wenn es noch schneller gehen soll, kannst du bereits geschnittenes Gemüse verwenden.
Fazit:
Dieses Feierabendblech mit Gemüse und Hähnchenstreifen ist für mich ein echtes Alltagsrezept geworden. Es zeigt, dass man mit wenig Aufwand, wenig Abwasch und ohne ständiges Dabeistehen ein vollwertiges und richtig leckeres Gericht auf den Tisch bringen kann.
Gerade an Tagen, an denen die Energie begrenzt ist oder einfach wenig Zeit bleibt, ist dieses Rezept eine zuverlässige Lösung. Alles kommt auf ein Blech, der Ofen übernimmt die Arbeit und am Ende hat man ein warmes, ausgewogenes Essen, das sich ganz unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Ein Rezept, das man einmal macht – und danach immer wieder.





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