Essensplan für die 38. Kalenderwoche – 7 herzhafte Herbstrezepte plus Bonus

In der 38. Kalenderwoche wird es bei mir richtig herbstlich. Hokkaido, Butternut und Kartoffeln stehen im Mittelpunkt, aber trotzdem schmeckt nicht jeden Tag alles gleich. Von einer würzigen Kürbislasagne über ein cremiges Gratin bis zum klassischen Sonntagsbraten aus dem Ofen ist die Woche abwechslungsreich und familientauglich geplant.
Viele Gerichte lassen sich direkt im Backofen zubereiten und benötigen nur wenig Arbeit am Herd. Das passt besonders gut in einen vollen Alltag: Zutaten vorbereiten, in die Form geben und den Backofen den größten Teil der Arbeit übernehmen lassen.
Als Bonus gibt es ein herzhaftes Kürbis-Zupfbrot. Damit lässt sich auch ein kleiner Rest Hokkaido oder Butternut sinnvoll verwerten.
Werbung: In diesem Beitrag nenne ich Produkte von Pampered Chef®. Wenn du über meinen Shop bestellst, kann ich als Beraterin daran verdienen.
Der Essensplan für die 38. Kalenderwoche
Montag: Hokkaido-Hackfleisch-Lasagne mit Käsekruste
Dienstag: Butternut-Kartoffel-Gratin mit Hähnchen und Kräuterrahm
Mittwoch: Cremiger Wirsing-Spätzle-Auflauf mit Speck
Donnerstag: Bratwurstbällchen in Senfrahm mit Ofengemüse
Freitag: Seelachs mit knuspriger Kartoffel-Kräuter-Kruste
Samstag: Jäger-Knödel-Auflauf mit Schweinefilet und Champignons
Sonntag: Zwiebel-Hackbraten mit Kartoffeln aus dem Ofen
Bonusrezept: Herzhaftes Kürbis-Zupfbrot mit Käse und Kräuterbutter
Werbung!
Das waren die Pampered Chef® Produkte, die ich für diese Rezepte verwendet habe. 😊
Du möchtest mehr über die Produkte erfahren oder bist dir unsicher,
welches zu dir passt?
Ich bin selbstständige Pampered Chef Beraterin und berate dich gerne persönlich und ehrlich. Schreib mir einfach eine Nachricht oder bestelle direkt über meinen Onlineshop. 🛒
Essensplan für die 38. Kalenderwoche – 7 herzhafte Herbstrezepte plus Bonus
Montag
Hokkaido-Hackfleisch-Lasagne mit Käsekruste
Eine herzhafte Lasagne mit würziger Hackfleischsoße, feinen Kürbiswürfeln und einer goldbraunen Käsekruste. Da der Hokkaido nicht geschält werden muss, ist die Vorbereitung unkompliziert.

Geeignet für: Rechteckige Ofenhexe / Menge: 4–6 Portionen / Vorbereitungszeit: etwa 30 Minuten / Backzeit: etwa 45–50 Minuten / Backtemperatur: 200 °C Ober-/Unterhitze
Zutaten
etwa 700 g Hokkaido-Kürbis, entkernt gewogen
500 g gemischtes Hackfleisch
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
2 Dosen gehackte Tomaten, je 400 g
150 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
150 g Frischkäse natur
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL italienische Kräuter
Salz und Pfeffer
etwa 12 Lasagneplatten ohne Vorkochen
150–200 g geriebener Mozzarella oder Gouda
1 EL Öl zum Anbraten
Zubereitung
Den Hokkaido gründlich waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen.
Das Kürbisfleisch samt Schale in sehr kleine Würfel von höchstens 1 cm schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein schneiden.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch krümelig anbraten.
Zwiebel, Knoblauch und Kürbiswürfel dazugeben und etwa 5 Minuten mitbraten.
Das Tomatenmark einrühren.
Gehackte Tomaten und Brühe angießen.
Mit Paprikapulver, italienischen Kräutern, Salz und Pfeffer kräftig würzen.
Die Soße etwa 8–10 Minuten köcheln lassen.
Den Frischkäse unterrühren. Die Soße darf etwas flüssiger sein, weil die Lasagneplatten beim Backen Flüssigkeit aufnehmen.
Etwas Soße in der rechteckigen Ofenhexe verteilen.
Abwechselnd Lasagneplatten und Kürbis-Hackfleisch-Soße einschichten.
Mit einer Schicht Soße abschließen und den Käse darüberstreuen.
Die Lasagne auf dem Rost im unteren Drittel des Backofens etwa 45–50 Minuten backen.
Wird der Käse zu dunkel, die Lasagne gegen Ende der Backzeit locker abdecken.
Vor dem Anschneiden 5–10 Minuten ruhen lassen.
Meine Tipps
Je kleiner die Kürbiswürfel sind, desto sicherer werden sie während der Backzeit weich.
Für eine mildere Variante kannst du einen Teil des Hackfleischs durch weitere 250 g Kürbis ersetzen.
Hokkaido muss nicht geschält werden. Harte oder beschädigte Stellen solltest du trotzdem entfernen.
Dienstag
Butternut-Kartoffel-Gratin mit Hähnchen und Kräuterrahm
Feine Kartoffel- und Butternutscheiben werden gemeinsam mit Hähnchen in einer cremigen Kräutersoße gegart. Durch den Deckel des Ofenmeisters bleibt alles schön saftig.

Geeignet für: Großer Ofenmeister / Menge: 4–6 Portionen / Vorbereitungszeit: etwa 25 Minuten / Backzeit: etwa 65–70 Minuten / Backtemperatur: 210 °C Ober-/Unterhitze / Einschubhöhe: unterster Rost / Vorheizen: nicht notwendig
Zutaten
800 g Butternut-Kürbis, geschält und entkernt gewogen
800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
600 g Hähnchenbrustfilet
1 Zwiebel
250 ml Sahne
200 ml Hühner- oder Gemüsebrühe
150 g Crème fraîche oder Schmand
1 EL Speisestärke
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL getrockneter Thymian
1 Prise Muskat
Salz und Pfeffer
150 g geriebener Käse
Zubereitung
Den Butternut schälen, halbieren und entkernen.
Kürbis und Kartoffeln in etwa 3 mm dünne Scheiben hobeln.
Die Zwiebel in feine Halbringe schneiden.
Das Hähnchen trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Die Hähnchenstücke mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
Kartoffeln, Kürbis, Zwiebel und Hähnchen im großen Ofenmeister miteinander vermischen.
Sahne, Brühe, Crème fraîche und Speisestärke glatt rühren.
Mit Thymian, Muskat, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Die Soße gleichmäßig über die Zutaten gießen.
Den Ofenmeister mit dem Deckel verschließen und auf den untersten Rost in den kalten Backofen stellen.
Bei 210 °C Ober-/Unterhitze etwa 50 Minuten garen.
Den Deckel vorsichtig abnehmen und alles einmal behutsam durchheben.
Prüfen, ob die Kartoffeln fast weich sind.
Den Käse darüberstreuen und das Gratin ohne Deckel weitere 15–20 Minuten überbacken.
Vor dem Servieren etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Soße etwas bindet.
Meine Tipps
Sehr dicke Kartoffelscheiben verlängern die Garzeit deutlich. Am gleichmäßigsten werden sie mit einem Gemüsehobel.
Butternut sollte für dieses Gericht geschält werden, weil die Schale je nach Reife recht fest bleiben kann.
Statt Hähnchen kannst du Putenbrust verwenden.
Mittwoch
Cremiger Wirsing-Spätzle-Auflauf mit Speck
Dieser herzhafte Auflauf verbindet frische Spätzle mit Wirsing, Speck und einer cremigen Soße. Bergkäse oder Gouda sorgen für eine würzige Käsekruste.

Geeignet für: Runde oder quadratische Ofenhexe / Menge: 4 Portionen / Vorbereitungszeit: etwa 25 Minuten / Backzeit: etwa 25–30 Minuten / Backtemperatur: 200 °C Ober-/Unterhitze
Zutaten
500 g frische Spätzle aus dem Kühlregal
500 g Wirsing
150 g Speckwürfel
1 Zwiebel
200 ml Sahne
150 ml Gemüsebrühe
100 g Crème fraîche
1 TL mittelscharfer Senf
1 Prise Muskat
optional 1 Prise Kümmel
Salz und Pfeffer
150 g geriebener Bergkäse oder Gouda
1 TL Öl, falls der Speck sehr mager ist
Zubereitung
Den Strunk und die dicken Blattrippen des Wirsings entfernen.
Die Wirsingblätter waschen und in feine Streifen schneiden.
Die Zwiebel fein würfeln.
Speck und Zwiebel in einer großen Pfanne anbraten.
Den Wirsing dazugeben und unter gelegentlichem Rühren etwa 6–8 Minuten zusammenfallen lassen.
Bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser zufügen.
Sahne, Brühe, Crème fraîche und Senf miteinander verrühren.
Mit Muskat, optional Kümmel, Salz und Pfeffer würzen.
Beim Salz vorsichtig sein, da Speck und Käse bereits salzig sind.
Spätzle und Wirsingmischung in der Ofenhexe verteilen.
Die Soße darübergießen und alles gründlich vermengen.
Mit dem geriebenen Käse bestreuen.
Auf dem Rost im unteren Drittel etwa 25–30 Minuten goldbraun backen.
Vor dem Servieren kurz ruhen lassen und nach Wunsch mit gehackter Petersilie bestreuen.
Meine Tipps
Vegetarisch wird der Auflauf ohne Speck und mit 150 g klein geschnittenen Champignons.
Wenn du getrocknete Spätzle verwendest, müssen diese vorher nach Packungsangabe gekocht werden.
Der Wirsing sollte vor dem Backen zusammenfallen, damit der fertige Auflauf nicht trocken wird.
Donnerstag
Bratwurstbällchen in Senfrahm mit Ofengemüse
Aus rohen fränkischen Bratwürsten werden kleine würzige Bällchen geformt. Gemeinsam mit Kartoffeln, Möhren und Gemüse entsteht daraus ein unkompliziertes Ofengericht.

Geeignet für: Großer Ofenzauberer Plus / Menge: 4 Portionen / Vorbereitungszeit: etwa 20 Minuten / Backzeit: etwa 45–50 Minuten / Backtemperatur: 220 °C Ober-/Unterhitze / Einschubhöhe: unterster Rost / Vorheizen: nicht notwendig
Zutaten
6 rohe fränkische Bratwürste, zusammen etwa 600 g
700 g kleine Kartoffeln
3 Möhren
1 rote Paprika
1 kleine Zucchini
1 rote Zwiebel
2 EL Öl
1 TL Paprikapulver edelsüß
Salz und Pfeffer
200 ml Sahne
120 ml Gemüsebrühe
2 EL mittelscharfer Senf
1 TL Honig
1 TL Speisestärke
1 EL gehackte Petersilie
Zubereitung
Die Kartoffeln gründlich waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln.
Möhren, Paprika, Zucchini und Zwiebel in ähnlich große Stücke schneiden.
Kartoffeln und Möhren mit Öl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermengen.
Auf dem großen Ofenzauberer Plus verteilen.
Den Ofenzauberer auf den untersten Rost in den kalten Backofen stellen.
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze einstellen.
Kartoffeln und Möhren zunächst etwa 20 Minuten vorgaren.
Inzwischen das Brät portionsweise aus den Wursthüllen drücken.
Mit leicht angefeuchteten Händen kleine Bällchen daraus formen.
Paprika, Zucchini, Zwiebel und Bratwurstbällchen zu den Kartoffeln geben.
Alles vorsichtig wenden und weitere 20 Minuten backen.
Sahne, Brühe, Senf, Honig und Speisestärke glatt rühren.
Die Soße über das Blech gießen.
Weitere 8–10 Minuten backen, bis die Soße leicht gebunden und die Bratwurst vollständig durchgegart ist.
Mit Petersilie bestreuen und direkt servieren.
Meine Tipps
Schneide das Gemüse nicht zu klein, damit es auf dem heißen Stein saftig bleibt.
Die Bratwurstbällchen müssen innen vollständig durchgegart sein und dürfen keinen rohen Kern mehr haben.
Wer es kräftiger mag, verwendet zur Hälfte körnigen Senf.
Freitag
Seelachs mit knuspriger Kartoffel-Kräuter-Kruste
Der Seelachs wird mit einer würzigen Mischung aus Kartoffeln, Kräutern und Käse überbacken. Dazu kommen saftige Kirschtomaten.

Geeignet für: Großer Ofenzauberer Plus / Menge: 4 Portionen / Vorbereitungszeit: etwa 25 Minuten / Backzeit: etwa 25–30 Minuten / Backtemperatur: 200 °C Ober-/Unterhitze
Zutaten
600–700 g Seelachsfilet, frisch oder vollständig aufgetaut
700 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
250 g Kirschtomaten
100 g Schmand
1 Ei
60 g geriebener Parmesan oder Gouda
1 TL mittelscharfer Senf
2 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackter Dill oder 1 TL getrockneter Dill
1 Bio-Zitrone
1 EL Öl
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Die Kartoffeln mit Schale je nach Größe etwa 12–15 Minuten vorkochen.
Sie sollen noch deutlich bissfest sein.
Die Kartoffeln kurz ausdampfen lassen, pellen und grob raspeln.
Schmand, Ei, Käse, Senf, Petersilie und Dill miteinander verrühren.
Die Kartoffelraspel unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Fisch trocken tupfen, auf Gräten prüfen und in vier Portionen teilen.
Mit etwas Zitronensaft beträufeln und leicht salzen und pfeffern.
Den Ofenzauberer Plus dünn mit Öl bestreichen.
Fisch und halbierte Kirschtomaten darauf verteilen.
Die Kartoffelmasse locker auf den Fischfilets verteilen und nur leicht andrücken.
Auf dem Rost im unteren Drittel etwa 25–30 Minuten backen.
Der Fisch ist fertig, wenn er sich leicht in einzelne Lamellen teilen lässt und die Kartoffelkruste goldbraun ist.
Mit Zitronenspalten servieren.
Meine Tipps
Tiefgekühlter Fisch muss vollständig aufgetaut und gründlich trocken getupft werden. Andernfalls kann die Kartoffelkruste weich werden.
Die Kartoffeln nur vorgaren. Ganz weich gekochte Kartoffeln lassen sich schlechter raspeln.
Auch Kabeljau oder Rotbarsch eignen sich für dieses Rezept.
Die genaue Garzeit hängt von der Dicke der Fischfilets ab.
Samstag
Jäger-Knödel-Auflauf mit Schweinefilet und Champignons
Dieser Auflauf eignet sich wunderbar, wenn vom Vortag noch Semmelknödel übrig sind. Zusammen mit Schweinefilet, Champignons und einer cremigen Jägersoße entsteht daraus ein neues, herzhaftes Hauptgericht.

Geeignet für: Rechteckige Ofenhexe / Menge: 4–5 Portionen / Vorbereitungszeit: etwa 25 Minuten / Backzeit: etwa 30–35 Minuten / Backtemperatur: 200 °C Ober-/Unterhitze
Zutaten
6 bereits gegarte Semmelknödel, zusammen etwa 600 g
500 g Schweinefilet
400 g braune Champignons
1 große Zwiebel
200 ml Sahne
250 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe
100 g Schmand
1 EL Speisestärke
1 TL mittelscharfer Senf
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL getrockneter Thymian
Salz und Pfeffer
1 EL Öl
optional 100 g geriebener Käse
Zubereitung
Die gegarten Semmelknödel in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Knödelscheiben leicht überlappend in der rechteckigen Ofenhexe verteilen.
Das Schweinefilet trocken tupfen und von eventuell vorhandenen Sehnen befreien.
Das Fleisch in etwa 2 cm dicke Medaillons schneiden.
Champignons in Scheiben und die Zwiebel in feine Würfel schneiden.
Das Öl in einer Pfanne stark erhitzen.
Die Medaillons nur kurz von beiden Seiten anbraten.
Herausnehmen und leicht salzen und pfeffern.
Zwiebel und Champignons in derselben Pfanne etwa 5–6 Minuten kräftig anbraten.
Sahne, Brühe, Schmand, Speisestärke und Senf glatt rühren.
Mit Paprikapulver, Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
Die Soße zu den Champignons geben und kurz aufkochen lassen.
Schweinefilet und Pilzrahm über den Knödelscheiben verteilen.
Nach Wunsch mit geriebenem Käse bestreuen.
Auf dem Rost im unteren Drittel etwa 30–35 Minuten backen.
Das Schweinefilet sollte vollständig gegart, aber noch saftig sein.
Meine Tipps
Das Rezept eignet sich besonders gut für übrig gebliebene Semmelknödel vom Vortag.
Brate die Champignons bei hoher Hitze an, damit die Soße später nicht verwässert.
Statt Schweinefilet kannst du in Streifen geschnittenes Hähnchen verwenden. Dieses muss vollständig durchgegart werden.
Sonntag
Zwiebel-Hackbraten mit Kartoffeln aus dem Ofen
Ein herzhafter Hackbraten mit Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren – alles gemeinsam im Ofenmeister gegart. Durch den Deckel bleibt der Hackbraten saftig.

Geeignet für: Großer Ofenmeister / Menge: 4–6 Portionen / Vorbereitungszeit: etwa 25 Minuten / Backzeit: etwa 70–75 Minuten / Backtemperatur: 210 °C Ober-/Unterhitze / Einschubhöhe: unterster Rost / Vorheizen: nicht notwendig
Zutaten
800 g gemischtes Hackfleisch
3 große Zwiebeln
1 Ei
4 EL Semmelbrösel
2 EL mittelscharfer Senf
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL Majoran
2 EL gehackte Petersilie
Salz und Pfeffer
1 kg kleine Kartoffeln
2 Möhren
150 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
1 EL Öl
optional 1 TL dunkle Sojasoße für die Brühe
Zubereitung
Eine Zwiebel sehr fein würfeln.
Die beiden übrigen Zwiebeln in Spalten schneiden.
Kartoffeln gründlich waschen und je nach Größe halbieren.
Die Möhren in dicke Scheiben schneiden.
Hackfleisch, fein gewürfelte Zwiebel, Ei, Semmelbrösel, Senf, Paprikapulver, Majoran und Petersilie gründlich verkneten.
Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Hackfleischmasse zu einem gleichmäßigen länglichen Laib formen.
Kartoffeln, Möhren und Zwiebelspalten mit Öl, Salz und Pfeffer vermengen.
Das Gemüse im großen Ofenmeister verteilen.
Den Hackbraten in die Mitte setzen.
Die Brühe seitlich angießen.
Nach Wunsch vorher einen Teelöffel Sojasoße in die Brühe rühren.
Den Deckel aufsetzen und den Ofenmeister auf den untersten Rost in den kalten Backofen stellen.
Bei 210 °C Ober-/Unterhitze etwa 55 Minuten mit Deckel garen.
Den Deckel vorsichtig abnehmen.
Weitere 15–20 Minuten ohne Deckel backen, bis der Hackbraten gebräunt und vollständig durchgegart ist.
Die Kartoffeln bei Bedarf während der offenen Backzeit einmal wenden.
Den Hackbraten vor dem Anschneiden etwa 5 Minuten ruhen lassen.
Mit Kartoffeln, Zwiebeln und etwas Sud aus dem Ofenmeister servieren.
Meine Tipps
Forme den Hackbraten möglichst gleichmäßig, damit er überall gleichzeitig durchgart.
Für eine kräftigere Kruste kannst du den Hackbraten vor der offenen Backzeit dünn mit Senf bestreichen.
Sehr große Kartoffeln solltest du in kleinere Stücke schneiden, damit sie rechtzeitig weich werden.
Bonusrezept
Klassische Nussschnecken aus der runden Ofenhexe
Diese fluffigen Nussschnecken werden mit einer saftigen Haselnussfüllung zubereitet. Die Teigrolle wird in acht Stücke geschnitten: Eine Schnecke kommt in die Mitte der runden Ofenhexe, die anderen sieben werden außen herum angeordnet. Beim Backen wachsen sie zu einem schönen Schneckenkranz zusammen.

Geeignet für: Runde Ofenhexe / Menge: 8 große Nussschnecken / Vorbereitungszeit: etwa 30 Minuten / Gehzeit: etwa 75–90 Minuten / Backzeit: etwa 30–35 Minuten / Backtemperatur: 180 °C Ober-/Unterhitze / Einschubhöhe: unteres Drittel / Vorheizen: notwendig
Zutaten für den Hefeteig
500 g Weizenmehl Type 550
250 ml Milch
20 g frische Hefe
60 g Zucker
1 Ei
70 g weiche Butter
1 Prise Salz
Zutaten für die Nussfüllung
250 g gemahlene Haselnüsse
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
140 ml Milch
30 g zerlassene Butter
Für den Guss
80 g Puderzucker
etwa 1–2 EL Milch oder Zitronensaft
Zubereitung
Die Milch für den Hefeteig vorsichtig erwärmen. Sie sollte nur handwarm und nicht heiß sein.
Die Hefe hineinbröckeln und zusammen mit einem Teelöffel vom Zucker auflösen.
Mehl, restlichen Zucker, Ei, weiche Butter und Salz in eine Rührschüssel geben.
Die Hefemilch dazugeben.
Alles etwa 8–10 Minuten zu einem geschmeidigen Hefeteig verkneten.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen. Er sollte sich deutlich vergrößert haben.
Für die Füllung gemahlene Haselnüsse, Zucker und Vanillezucker vermischen.
Milch und zerlassene Butter dazugeben.
Alles zu einer saftigen, streichfähigen Nussmasse verrühren.
Die Füllung kurz abkühlen lassen.
Den Hefeteig auf der leicht bemehlten Teigunterlage zu einem Rechteck von ungefähr 40 × 50 cm ausrollen.
Die Nussfüllung gleichmäßig darauf verstreichen. Rundherum einen kleinen Rand frei lassen.
Den Teig von der langen Seite her gleichmäßig aufrollen.
Die Teigrolle mit einem scharfen Messer in acht möglichst gleich große Stücke schneiden.
Eine Nussschnecke mit der Schnittfläche nach oben in die Mitte der runden Ofenhexe setzen.
Die übrigen sieben Schnecken mit etwas Abstand kreisförmig außen herum anordnen.
Die Schnecken abdecken und noch einmal etwa 20–30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die runde Ofenhexe auf den Rost im unteren Drittel stellen.
Die Nussschnecken etwa 30–35 Minuten goldbraun backen.
Werden sie oben zu dunkel, gegen Ende der Backzeit locker mit Backpapier abdecken.
Die Nussschnecken nach dem Backen etwa 10 Minuten abkühlen lassen.
Puderzucker und Milch oder Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss verrühren.
Den Guss in feinen Streifen über den noch leicht warmen Nussschnecken verteilen.
Meine Tipps
Ist die Nussfüllung zu fest, gib noch einen Esslöffel Milch dazu.
Ist sie zu weich, kannst du noch etwas gemahlene Haselnüsse unterrühren.
Setze die Schnecken nicht zu eng in die Form. Sie werden während der zweiten Gehzeit und beim Backen noch größer.
Für einen kräftigeren Nussgeschmack kannst du die gemahlenen Haselnüsse vor der Verarbeitung kurz ohne Fett anrösten.
Kann man Hokkaido mit Schale essen?
Ja, die Schale des Hokkaidos wird beim Garen weich und kann mitgegessen werden. Der Kürbis sollte vorher gründlich gewaschen werden. Beschädigte oder sehr harte Stellen solltest du entfernen.
Muss Butternut geschält werden?
Für das Gratin ist Schälen sinnvoll. Die Schale kann je nach Reife recht fest bleiben und würde zwischen den feinen Kartoffel- und Kürbisscheiben stören.
Kann ich die Gerichte vorbereiten?
Die Lasagnesoße, das Kürbispüree und die gegarten Semmelknödel lassen sich am Vortag vorbereiten. Rohe Kartoffeln sollten nicht stundenlang unbedeckt liegen, da sie sich verfärben können. Fisch, Hackfleisch und Hähnchen müssen bis zur Verarbeitung gut gekühlt werden.
Kann ich andere Backformen verwenden?
Ja, die Gerichte gelingen auch in anderen ausreichend großen und ofenfesten Formen. Abhängig von Material, Formgröße und Füllhöhe kann sich die Backzeit verändern. Prüfe deshalb gegen Ende der Garzeit, ob Kartoffeln, Fleisch und Fisch vollständig gegart sind.
Welche Gerichte eignen sich zum Aufwärmen?
Lasagne, Gratin, Wirsing-Spätzle-Auflauf und Hackbraten lassen sich gut aufwärmen. Der Fisch schmeckt frisch am besten. Das Kürbis-Zupfbrot kannst du kurz im Backofen oder Airfryer aufbacken.
Mein Fazit zur 38. Kalenderwoche
Dieser Wochenplan bringt herzhafte Abwechslung auf den Tisch und nutzt typische Herbstzutaten sinnvoll auf. Hokkaido und Butternut bekommen jeweils ihr eigenes Gericht, Kartoffeln werden in unterschiedlichen Varianten verarbeitet und das Bonusrezept fängt kleinere Kürbisreste auf.
So bleibt der Einkauf übersichtlich, ohne dass sich die Mahlzeiten zu ähnlich werden.
Welches Rezept möchtest du zuerst ausprobieren? Schreib mir gerne in die Kommentare, welches Gericht bei dir auf den Wochenplan kommt.
Wenn du Fragen zu den verwendeten Pampered Chef® Produkten hast, berate ich dich gerne persönlich und ehrlich.
Deine Alexandra








Kommentare