Cremiger Kartoffel-Mini-Knödel-Eintopf mit Wienern aus dem Ofenmeister
- Alexandra Seidel
- vor 1 Stunde
- 6 Min. Lesezeit

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Habt ihr schon einmal eine Suppe im Backofen zubereitet? Für viele klingt das im ersten Moment vielleicht etwas ungewöhnlich, denn Suppen und Eintöpfe werden normalerweise ganz klassisch in einem großen Kochtopf auf dem Herd gekocht. Dabei lässt sich ein cremiger Kartoffeleintopf aus dem Ofenmeister von Pampered Chef wirklich unkompliziert zubereiten.
Wenn die Tage langsam wieder etwas kühler werden, wächst bei mir die Lust auf wärmende Suppen und herzhafte Eintöpfe. Nach den leichten Sommergerichten darf es dann wieder etwas gemütlicher werden. Kartoffeln, Karotten, kleine Knödel und Wiener Würstchen sind dafür genau die richtige Kombination.
Bei diesem Kartoffel-Mini-Knödel-Eintopf müssen weder das Gemüse noch die Würstchen vorher angebraten werden. Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln kommen direkt in den Ofenmeister und werden mit heißer Brühe übergossen. Anschließend übernimmt der Backofen den größten Teil der Arbeit.
Nach der ersten Garzeit werden nur noch Frischkäse, Mini-Knödel und Wiener ergänzt. Es muss nichts umgefüllt werden und ihr müsst auch nicht die ganze Zeit am Herd stehen und umrühren.
Natürlich könnt ihr diese cremige Kartoffelsuppe mit Wienern auch ganz klassisch in einem großen Kochtopf zubereiten. Ich wollte euch mit diesem Rezept aber zeigen, dass auch Suppen und Eintöpfe im Ofenmeister wunderbar gelingen.
Das Ergebnis ist ein sämiger, herzhafter und sättigender Kartoffeleintopf, der besonders gut zu den ersten kühlen Herbsttagen passt. Die Mini-Knödel machen ihn zu einem richtigen Familienessen, das bei Groß und Klein gut ankommt.
Zubereitung im Ofenmeister von Pampered Chef
Der große Ofenmeister ist nicht nur für Brot, Braten und Aufläufe geeignet. Auch Suppen und herzhafte Eintöpfe lassen sich darin unkompliziert zubereiten.
Das Gemüse gart mit geschlossenem Deckel direkt in der heißen Brühe. Für dieses Rezept wird der Ofenmeister in den kalten Backofen gestellt. Der Backofen muss deshalb nicht vorgeheizt werden.
Nach dem Garen kann der Kartoffeleintopf direkt im Ofenmeister serviert werden. Das spart zusätzliches Geschirr und hält den Eintopf beim Servieren länger warm.
Wenn ihr euch für den Ofenmeister oder andere Produkte von Pampered Chef interessiert, könnt ihr euch gerne bei mir melden. Als Pampered-Chef-Beraterin unterstütze ich euch bei Fragen zu den Produkten, zur Bestellung und zur richtigen Verwendung der Stoneware.
Welche Alternativen gibt es?
Der cremige Kartoffel-Mini-Knödel-Eintopf lässt sich problemlos an euren Geschmack und an die Zutaten anpassen, die ihr gerade zu Hause habt.
Alternative zu Wiener Würstchen
Anstelle von Wiener Würstchen könnt ihr Geflügelwürstchen, Bockwürste, Krakauer oder klein geschnittene Fleischwurst verwenden. Auch vegetarische Würstchen eignen sich für den Eintopf.
Alternative zu Mini-Knödeln
Wenn ihr keine Mini-Knödel aus dem Kühlregal bekommt, könnt ihr kleine Gnocchi verwenden. Achtet dabei auf die Garzeit auf der Verpackung.
Ihr könnt die Knödel auch vollständig weglassen und stattdessen etwa 200–300 g mehr Kartoffeln verwenden.
Alternative zu Frischkäse
Der Naturfrischkäse sorgt für die cremige Konsistenz. Alternativ eignen sich Kräuterfrischkäse, Schmand oder Crème fraîche.
Mit Kräuterfrischkäse wird der Eintopf etwas würziger. Schmand und Crème fraîche bringen eine leicht säuerliche Note mit.
Zusätzliches Gemüse
Neben Kartoffeln und Karotten passen auch Lauch, Knollensellerie, Erbsen oder klein geschnittener Kürbis in den Kartoffeleintopf.
Lauch sollte gründlich gewaschen, in dünne Ringe geschnitten und direkt zu Beginn zusammen mit den Kartoffeln und Karotten in den Ofenmeister gegeben werden.
Vegetarische Variante
Für einen vegetarischen Kartoffeleintopf verwendet ihr Gemüsebrühe und lasst die Wiener Würstchen weg oder ersetzt sie durch eine vegetarische Alternative.
Achtet bei den Mini-Knödeln zusätzlich auf die Zutatenliste, wenn der gesamte Eintopf vegetarisch sein soll.
Tipps für einen cremigen Kartoffeleintopf
Schneidet die Kartoffeln möglichst gleichmäßig in ungefähr 1,5 cm große Würfel. So werden alle Stücke zur gleichen Zeit weich.
Vorwiegend festkochende Kartoffeln eignen sich besonders gut. Sie geben etwas Stärke an die Brühe ab, behalten aber trotzdem weitgehend ihre Form.
Rührt den Frischkäse gründlich, aber vorsichtig ein. Die Kartoffeln sind zu diesem Zeitpunkt bereits vorgegart und sollten nicht zerdrückt werden.
Verwendet zum Umrühren einen Kochlöffel oder einen hitzebeständigen Teigschaber. Ein Pürierstab ist für dieses Rezept nicht notwendig.
Seid mit zusätzlichem Salz zunächst sparsam. Brühe und Wiener Würstchen bringen bereits Salz mit.
Gebt die Petersilie erst nach dem Garen dazu. So bleiben die grüne Farbe und das frische Aroma besser erhalten.
Lasst den fertigen Eintopf unbedingt zehn Minuten zugedeckt stehen. Während dieser Zeit nehmen Kartoffeln und Mini-Knödel noch etwas Flüssigkeit auf und der Eintopf wird deutlich sämiger.
Am nächsten Tag kann der Kartoffeleintopf etwas dicker sein. Gebt beim Erwärmen nach Bedarf einen kleinen Schuss Brühe oder Milch dazu.

Häufig gestellte Fragen!
Warum kommen Mini-Knödel und Wiener erst später dazu?
Die Mini-Knödel und Wiener sollten nicht während der gesamten Garzeit im Ofenmeister bleiben. Die Knödel würden möglicherweise zu weich werden oder zerfallen. Auch die Wiener könnten aufplatzen.
Deshalb werden zunächst Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln vorgegart. Mini-Knödel und Wiener kommen erst für die letzten 20–25 Minuten dazu. So behalten sie ihre Form und die Würstchen bleiben saftig.
Gehen die Kartoffeln beim Einrühren des Frischkäses kaputt?
Die Kartoffeln sind nach der ersten Garzeit bereits vorgegart, fallen aber nicht sofort auseinander. Rührt den Frischkäse langsam und vorsichtig in die heiße Brühe ein. So bleiben die meisten Kartoffelwürfel erhalten.
Was mache ich, wenn der Kartoffeleintopf noch zu flüssig ist?
Lasst den fertigen Eintopf zuerst etwa zehn Minuten zugedeckt stehen. Häufig wird er während dieser Ruhezeit von selbst deutlich sämiger.
Sollte er danach noch zu flüssig sein, verrührt 1–2 TL Speisestärke mit wenig kaltem Wasser. Rührt die Mischung in den Eintopf und stellt den Ofenmeister anschließend noch einmal für etwa fünf Minuten ohne Deckel in den heißen Backofen.
Kann ich den Kartoffeleintopf auch im Kochtopf zubereiten?
Natürlich könnt ihr den Kartoffeleintopf auch in einem großen Kochtopf zubereiten.
Gebt Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Brühe und Gewürze in den Topf und lasst alles bei mittlerer Hitze ungefähr 15–20 Minuten köcheln.
Sobald das Gemüse fast weich ist, rührt ihr den Frischkäse ein. Danach kommen Mini-Knödel und Wiener dazu. Gart alles entsprechend der angegebenen Zubereitungszeit der Mini-Knödel weiter und rührt gelegentlich vorsichtig um.
Lasst den fertigen Kartoffeleintopf vor dem Servieren noch fünf bis zehn Minuten ruhen, damit er etwas sämiger wird.
Kann ich den Kartoffeleintopf vorbereiten?
Kartoffeln sollten nicht längere Zeit ungeschützt liegen bleiben, da sie sich verfärben können. Ihr könnt Karotten und Zwiebel aber bereits vorher schneiden und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Der fertige Eintopf lässt sich ebenfalls wieder erwärmen. Da Kartoffeln und Mini-Knödel beim Abkühlen noch Flüssigkeit aufnehmen, solltet ihr beim Erwärmen eventuell etwas Brühe oder Milch ergänzen.

Cremiger Kartoffel-Mini-Knödel-Eintopf mit Wienern aus dem Ofenmeister
Ein unkomplizierter und sämiger Kartoffeleintopf, bei dem nichts angebraten und nichts umgefüllt werden muss.
Portionen: etwa 5–6 Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Garzeit: etwa 65–70 Minuten Ruhezeit: 10 Minuten
Zutaten
800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
300 g Karotten
1 Zwiebel
900 ml heiße Gemüse- oder Fleischbrühe
1 TL Salz, je nach verwendeter Brühe
Pfeffer
½ TL Muskat
1 TL getrockneter Majoran
200 g Frischkäse natur
400 g Mini-Knödel aus dem Kühlregal
4–5 Wiener Würstchen
2 EL gehackte Petersilie
optional 1–2 TL Speisestärke
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel von ungefähr 1,5 cm schneiden. Die Karotten ebenfalls schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel fein würfeln.
Kartoffeln, Karotten und Zwiebel in den großen Ofenmeister geben. Mit der heißen Brühe übergießen und mit Salz, Pfeffer, Muskat und Majoran würzen.
Den Ofenmeister mit dem Deckel verschließen, auf den Rost stellen und in den kalten Backofen schieben.
Den Kartoffeleintopf bei 230 °C Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene zunächst 45 Minuten garen.
Währenddessen die Wiener Würstchen in Scheiben schneiden.
Den Ofenmeister nach den 45 Minuten vorsichtig aus dem Backofen nehmen. Beim Öffnen darauf achten, dass heißer Dampf austreten kann.
Den Frischkäse gründlich, aber vorsichtig in die heiße Brühe einrühren.
Mini-Knödel und Wiener dazugeben und alles vorsichtig miteinander vermengen.
Den Ofenmeister wieder mit dem Deckel verschließen und den Eintopf weitere 20–25 Minuten garen, bis Kartoffeln, Karotten und Mini-Knödel weich sind.
Anschließend alles vorsichtig umrühren und den Eintopf zugedeckt noch etwa 10 Minuten ruhen lassen. Während dieser Ruhezeit wird er deutlich sämiger.
Zum Schluss die gehackte Petersilie unterheben, den Kartoffeleintopf noch einmal abschmecken und direkt servieren.
Sollte der Eintopf nach der Ruhezeit noch zu flüssig sein: 1–2 TL Speisestärke mit wenig kaltem Wasser glatt rühren und unter den Eintopf mischen. Den Ofenmeister anschließend ohne Deckel noch einmal ungefähr fünf Minuten in den heißen Backofen stellen.
Mein Fazit
Dieser cremige Kartoffel-Mini-Knödel-Eintopf zeigt, dass im Ofenmeister von Pampered Chef nicht nur Brot, Braten und Aufläufe gelingen. Auch Suppen und herzhafte Eintöpfe lassen sich darin wunderbar und ohne großen Aufwand zubereiten.
Besonders praktisch finde ich, dass die Zutaten nicht angebraten werden müssen. Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln kommen direkt mit der Brühe in den Ofenmeister. Später werden nur noch Frischkäse, Mini-Knödel und Wiener ergänzt. Dadurch bleibt der Herd frei und es entsteht kaum zusätzliches Geschirr.
Die Kartoffeln und der Frischkäse machen den Eintopf schön cremig, während die Mini-Knödel zusätzlich sättigen. Die Wiener geben ihm den herzhaften Geschmack, den man von einem gemütlichen Kartoffeleintopf erwartet.
Für mich ist dieses Gericht genau das richtige Familienessen für den Übergang vom Sommer in den Herbst. Es ist warm, cremig, unkompliziert und lässt sich außerdem ganz einfach an den eigenen Geschmack anpassen.
Probiert den Kartoffeleintopf aus und schreibt mir gerne, wie er euch geschmeckt hat oder welche Variante ihr daraus gemacht habt.
Lasst es euch schmecken!
Eure Alexandra







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