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Bratapfel-Engelsaugen

vor 17 Minuten
4 Min. Lesezeit
Bratapfel-Engelsaugen – buttrige Zimt-Mandel-Plätzchen


Ich freue mich sehr, dass es wieder losgeht: Heute startet mein 3. Vorweihnachts-Plätzchenkalender! Die ersten beiden Kalender sind bei euch so gut angekommen. Viele von euch haben mir erzählt, wie gern sie die täglichen Plätzchenideen anschauen und nachbacken. Deshalb gibt es auch in diesem Jahr wieder jeden Tag ein neues Türchen mit einem Rezept für eure Weihnachtszeit.


Für das erste Türchen habe ich mir etwas besonders Gemütliches ausgesucht: Bratapfel-Engelsaugen. Sie verbinden buttrigen Mürbeteig mit Zimt, Mandeln, fruchtigem Apfel und einer kleinen Portion Marzipan. Für mich schmeckt das nach Advent und frisch gebackenen Plätzchen – genau der richtige Start in unseren gemeinsamen Kalender. Ich hoffe, ihr habt wieder genauso viel Freude beim Anschauen und Nachbacken wie ich beim Vorbereiten!




Meistgestellte Fragen zu Bratapfel-Engelsaugen!


Wie viele Plätzchen ergibt das Rezept?

Aus dem Teig bekommt ihr etwa 30 bis 35 Stück. Die genaue Menge hängt davon ab, wie groß ihr die Teigkugeln formt.


Wie lange muss der Teig kühlen?

Der Mürbeteig sollte mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen. So lässt er sich später besser formen.


Kann ich die Füllung vorbereiten?

Ja, die Bratapfelfüllung lässt sich vorher zubereiten. Wichtig ist, dass sie vor dem Befüllen vollständig abgekühlt und schön dicklich ist.


Wie lange sind die Plätzchen haltbar?

In einer gut verschlossenen Dose und kühl gelagert halten sich die Bratapfel-Engelsaugen etwa 7 bis 10 Tage. Wegen der frischen Apfelstücke solltet ihr sie nicht mehrere Wochen im Voraus backen.


Wie bewahre ich die Plätzchen am besten auf?

Lasst die Plätzchen zuerst vollständig auskühlen. Bewahrt sie anschließend in einer gut verschlossenen Keksdose an einem kühlen, trockenen Ort auf. Legt bei Bedarf ein Stück Backpapier zwischen die Lagen und lagert sie möglichst getrennt von sehr weichen oder feuchten Plätzchen.


Bratapfel-Engelsaugen – buttrige Zimt-Mandel-Plätzchen


Zutaten für etwa 30–35 Stück

Für den Teig

  • 250 g Weizenmehl Type 405

  • 70 g gemahlene Mandeln

  • 80 g Puderzucker

  • 1 TL Vanillezucker

  • ½ TL Zimt

  • 1 Prise Salz

  • 180 g kalte Butter

  • 2 Eigelb


Für die Bratapfelfüllung

  • 1 kleiner säuerlicher Apfel, etwa 120 g

  • 1 TL Butter

  • 1 TL brauner Zucker

  • ½ TL Zimt

  • 1 TL Zitronensaft

  • 80 g Apfelgelee oder feste Apfelkonfitüre

  • 40 g Marzipanrohmasse

  • optional: 1 EL gehackte Mandeln

  • etwas Puderzucker zum Bestäuben



Zubereitung

  1. Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker, Vanillezucker, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in kleinen Stücken und die Eigelbe dazugeben.

  2. Alles zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig flach drücken, abdecken und mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühlen.

  3. Für die Füllung den Apfel schälen, entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden.

  4. Die Butter in einem kleinen Topf erhitzen. Apfelwürfel, braunen Zucker, Zimt und Zitronensaft dazugeben. Alles etwa 4 bis 5 Minuten dünsten, bis die Apfelstücke weich sind und nur noch wenig Flüssigkeit im Topf ist.

  5. Das Apfelgelee unterrühren und die Füllung weitere 1 bis 2 Minuten einkochen lassen. Sie sollte dicklich sein. Anschließend vollständig abkühlen lassen.

  6. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

  7. Aus dem gekühlten Teig walnussgroße Kugeln formen und mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Mit dem Stiel eines Kochlöffels oder dem Finger eine tiefe Mulde in jede Kugel drücken.

  8. Das Marzipan in sehr kleine Stückchen schneiden. Jeweils etwas Marzipan in die Mulden geben und die Bratapfelfüllung darauf verteilen. Nach Wunsch mit gehackten Mandeln bestreuen.

  9. Die Engelsaugen 12 bis 14 Minuten backen. Die Ränder sollen nur leicht goldgelb werden.

  10. Die Plätzchen vollständig auskühlen lassen und dünn mit Puderzucker bestäuben. Die fruchtige Mitte dabei möglichst sichtbar lassen.




Alternativen

  • Apfelgelee oder Apfelkonfitüre: Verwendet ein festes Apfelgelee oder eine dicke Apfelkonfitüre. Die Füllung sollte nicht zu flüssig sein.

  • Andere gemahlene Nüsse: Statt Mandeln könnt ihr gemahlene Haselnüsse verwenden. Dadurch verändert sich der Geschmack leicht.

  • Ohne gehackte Mandeln: Die gehackten Mandeln sind optional und können einfach weggelassen werden.

  • Ohne Marzipan: Ihr könnt das Marzipan weglassen. Die Füllung schmeckt dann fruchtiger und weniger süß.


Worauf ihr achten solltet

Die Apfelfüllung muss gut eingekocht und vollständig abgekühlt sein, bevor ihr die Plätzchen damit füllt. Ist sie noch zu flüssig, kann sie beim Backen auslaufen und die Plätzchen weich machen.

Drückt die Mulden tief genug, aber nicht bis zum Boden durch. Füllt sie anschließend nicht randvoll, damit die Füllung beim Backen möglichst an ihrem Platz bleibt.

Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder leicht goldgelb sind. Sie sollen nicht zu dunkel werden.



Tipps für die Bratapfel-Engelsaugen

  • Arbeitet den Mürbeteig zügig, damit die Butter nicht zu warm wird.

  • Ist der Teig beim Formen zu weich, legt ihn noch einmal kurz in den Kühlschrank.

  • Schneidet den Apfel möglichst klein, damit die Füllung gut in die Mulden passt.

  • Lasst die Füllung dicklich einkochen und vor dem Befüllen vollständig abkühlen.

  • Bestäubt die Plätzchen erst nach dem Auskühlen mit Puderzucker.

  • Backt sie nicht zu viele Wochen im Voraus: Wegen der frischen Apfelfüllung halten sie sich etwa 7 bis 10 Tage.


Fazit

Diese Bratapfel-Engelsaugen sind ein schöner Auftakt für meinen 3. Vorweihnachts-Plätzchenkalender: zarter Zimt-Mandel-Mürbeteig, fruchtige Apfelfüllung und ein kleines Stück Marzipan in der Mitte. Sie passen wunderbar auf den Plätzchenteller und bringen den Geschmack von Bratapfel in die Weihnachtsbäckerei.

Ich freue mich, wenn ihr beim ersten Türchen dabei seid und die Bratapfel-Engelsaugen nachbackt. Lasst mich gern wissen, wie sie euch gelungen sind!


Bratapfel Engelsaugen

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