Bolognese aus dem Ofenmeister – einfach und ohne Anbraten

Eine Bolognese, bei der das Hackfleisch roh in den Ofenmeister kommt? Genau davon war ich lange Zeit überhaupt nicht überzeugt. Inzwischen bin ich seit geraumer Zeit selbstständige Beraterin bei Pampered Chef® und nach wie vor richtig begeistert von den Produkten. Vor allem der Ofenmeister hat es mir momentan ganz besonders angetan. Das habt ihr wahrscheinlich schon an meinen Rezepten der letzten Zeit bemerkt, bei mir kommt gerade wirklich alles Mögliche hinein.
Es gab allerdings ein Rezept, vor dem ich mich lange gescheut habe: Bolognese aus dem Ofenmeister ohne Anbraten. Das rohe Hackfleisch einfach in die Form geben, die Soße darüber verteilen und alles im Backofen garen? Ich konnte mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das am Ende genauso lecker wird wie eine ganz klassisch gekochte Bolognese.
Ich hatte vor allem die Befürchtung, dass das Hackfleisch zu großen, festen Klumpen zusammenklebt und sich später kaum noch zerkleinern lässt. Deshalb bin ich lange um dieses Rezept herumgeschlichen. Irgendwann habe ich mir aber gedacht: Ach Gott, jetzt probierst du es einfach aus! Wenn sogar eine Bolognese ohne vorheriges Anbraten im Ofenmeister funktioniert, wäre das schließlich ein weiterer großer Pluspunkt für dieses Produkt.
Und was soll ich sagen? Meine Sorge war völlig unbegründet. Das Hackfleisch ist wunderbar fein geworden, die Soße richtig schön aromatisch und die Zubereitung war erstaunlich unkompliziert. Im Video könnt ihr euch die einzelnen Schritte noch einmal ganz genau ansehen.
Aber nicht nur der Ofenmeister hat mich bei diesem Rezept begeistert. Es gibt noch ein weiteres Produkt von Pampered Chef®, das mich momentan wirklich vom Hocker haut: die Isolierschüssel. Darin bereite ich neuerdings nämlich meine Nudeln zu, ganz ohne Kochtopf und ohne dass sie die ganze Zeit auf dem Herd kochen müssen.
Dafür gebe ich die ungekochten Nudeln zusammen mit Salz in die Isolierschüssel, übergieße sie mit ausreichend kochendem Wasser und verschließe die Schüssel.
Anschließend dürfen die Nudeln ungefähr 20 Minuten ziehen. Bei mir waren sie danach tatsächlich fertig! Für kurze Nudelsorten funktioniert das wunderbar. Spaghetti sind aufgrund ihrer Länge etwas unpraktischer und lassen sich nicht ganz so bequem in die Schüssel geben.
Während also die Bolognese im Ofenmeister gart, können die Nudeln ganz unkompliziert in der Isolierschüssel ziehen. Beides zusammen ist für mich eine richtig praktische Kombination, bei der der Herd komplett frei bleibt.

Werbung: Der Ofenmeister von Pampered Chef®!
Der Ofenmeister von Pampered Chef® gehört momentan zu meinen absoluten Lieblingsprodukten. Durch den Deckel bleiben Feuchtigkeit und Aromen während des Garens in der Form. Dadurch eignet sich der Ofenmeister unter anderem wunderbar für Schmorgerichte, Aufläufe, Eintöpfe, Brot und natürlich auch für diese Bolognese ohne Anbraten.
Besonders praktisch finde ich, dass viele Gerichte direkt im Ofenmeister vorbereitet werden können. Danach kommt der Deckel darauf und die Form wird in den kalten Backofen gestellt. Das spart zusätzliches Kochgeschirr und macht die Zubereitung angenehm unkompliziert.
Werbung: Die Isolierschüssel von Pampered Chef®
Auch die Isolierschüssel ist inzwischen zu einem meiner liebsten Küchenhelfer geworden. Sie hält die Wärme im Inneren und eignet sich deshalb wunderbar, um kurze Nudelsorten in kochendem Wasser ziehen zu lassen.
Wie lange die Nudeln benötigen, hängt von ihrer Sorte und Größe ab. Bei meinen Nudeln waren ungefähr 20 Minuten genau richtig. Am besten zwischendurch einmal probieren und die Ziehzeit bei Bedarf etwas verlängern.
Schau einfach mein Video etwas weiter an und dann kannst du sehen, wie das klappt!
Während die Bolognese im Ofenmeister ganz von allein im Backofen gart, werden die Nudeln in der Isolierschüssel fertig. Einfacher kann man ein komplettes Familienessen kaum vorbereiten.
Die meistgestellten Fragen zur Bolognese aus dem Ofenmeister!
Warum funktioniert Bolognese im Ofenmeister?
Der geschlossene Ofenmeister hält Wärme und Feuchtigkeit besonders gut in der Form. Das Hackfleisch gart dadurch zusammen mit den Tomaten, der Brühe, dem Gemüse und den Gewürzen gleichmäßig in der Soße.
Durch das Umrühren nach ungefähr 30 Minuten werden größere Hackfleischstücke zerkleinert und gleichmäßig in der Soße verteilt. Während der weiteren Garzeit verbinden sich die Zutaten miteinander und die Bolognese entwickelt ihren kräftigen Geschmack.
Warum kann man das Hackfleisch roh in den Ofenmeister geben?
Hackfleisch muss nicht zwingend angebraten werden, bevor es in einer Soße gegart wird. Entscheidend ist, dass es vollständig und gleichmäßig durchgart.
Für eine sichere Zubereitung sollten an allen Stellen mindestens 70 °C für zwei Minuten erreicht werden. Im Zweifelsfall lässt sich das mit einem Küchenthermometer kontrollieren.
Bei diesem Rezept wird das rohe Hackfleisch bei 220 °C Ober-/Unterhitze etwa 60 Minuten im geschlossenen Ofenmeister gegart und nach der Hälfte der Garzeit gründlich durchgerührt. Vor dem Servieren sollte trotzdem immer kontrolliert werden, dass keine rohen oder rosafarbenen Hackfleischstücke mehr vorhanden sind.
Fehlen ohne das Anbraten nicht die Röstaromen?
Beim Anbraten entstehen zusätzliche Röstaromen, die bei dieser Zubereitungsart tatsächlich geringer ausfallen. Das bedeutet aber nicht, dass die Bolognese fade schmeckt. Tomatenmark, Kräuter, Gewürze, Gemüse und die lange Garzeit sorgen trotzdem für eine aromatische Soße.
Wer die Röstaromen einer klassischen Bolognese besonders wichtig findet, kann das Hackfleisch vorher anbraten. Der große Vorteil dieses Rezepts liegt jedoch gerade in der einfachen Zubereitung ohne Pfanne und ohne zusätzlichen Arbeitsschritt.
Wird das Hackfleisch nicht klumpig?
Das Hackfleisch sollte bereits zu Beginn mit einem Kochlöffel oder dem Mix ’N Scraper möglichst klein auseinandergezogen werden. Nach etwa 30 Minuten wird die Bolognese gründlich umgerührt. Dabei lassen sich auch größere Hackfleischstücke gut zerteilen.
So wird das Hackfleisch schön fein und verteilt sich gleichmäßig in der Tomatensoße.
Warum wird die Bolognese zwischendurch umgerührt?
Durch das Umrühren wird die Wärme gleichmäßig verteilt und das Hackfleisch lässt sich weiter zerkleinern. Außerdem vermischen sich Gemüse, Fleisch, Tomaten und Gewürze besser miteinander. Dieser Schritt sollte deshalb nicht ausgelassen werden.
Was kann ich tun, wenn die Bolognese zu flüssig ist?
Ist die Bolognese nach der Garzeit noch zu flüssig, wird der Deckel abgenommen. Anschließend darf die Soße weitere 10 bis 15 Minuten offen im Backofen einkochen.
Dabei verdampft überschüssige Flüssigkeit und die Bolognese wird sämiger. Vor dem Servieren sollte sie noch einmal gründlich umgerührt und abgeschmeckt werden.
Welche Nudeln eignen sich für die Isolierschüssel?
Am unkompliziertesten sind kurze Nudelsorten wie Penne, Rigatoni, Fusilli oder Farfalle. Sie passen gut in die Schüssel und werden gleichmäßig vom kochenden Wasser bedeckt.
Spaghetti sind wegen ihrer Länge etwas schwieriger. Sie können zwar geteilt werden, kurze Nudeln sind für diese Zubereitungsart aber deutlich praktischer.
Sind die Nudeln nach 20 Minuten immer fertig?
Die genaue Ziehzeit hängt von der Nudelsorte, ihrer Größe und der gewünschten Bissfestigkeit ab. Bei kurzen Nudeln können ungefähr 20 Minuten gut passen. Am besten werden die Nudeln kurz vor Ende der Ziehzeit probiert.
Sind sie noch zu fest, bleiben sie einfach noch ein paar Minuten im heißen Wasser.

Bolognese aus dem Ofenmeister auf einen Blick
Portionen: 4–6 / Vorbereitung: etwa 20 Minuten / Garzeit: etwa 60 Minuten / Backofen: 220 °C Ober-/Unterhitze / Einschub: unterster Rost / Vorheizen: nicht erforderlich
Zutaten
500 g gemischtes Hackfleisch
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Möhren
1 kleine Stange Staudensellerie, optional
100 gr rohe Schinkenwürfel
2 Dosen gehackte Tomaten, jeweils 400 g
3 EL Tomatenmark
150 ml Gemüse- oder Rinderbrühe
1 TL Zucker
1½ TL italienische Kräuter
1 TL Paprikapulver, edelsüß
Salz
Pfeffer
1 EL Olivenöl
optional 1–2 EL Balsamico
optional zum Servieren: Parmesan oder frisches Basilikum
Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Möhren putzen und gegebenenfalls den Staudensellerie waschen. Das Gemüse sehr fein schneiden oder im Multizerkleinerer zerkleinern.
Das rohe Hackfleisch in den Ofenmeister geben und mit einem Kochlöffel oder dem Mix ’N Scraper möglichst klein auseinanderdrücken.
Das vorbereitete Gemüse und den Schinken auf das Hackfleisch verteilen und vermengen.
Die gehackten Tomaten, das Tomatenmark, die Brühe, den Zucker, die italienischen Kräuter, das Paprikapulver und das Olivenöl in einen Messbecher geben und verrühren und über das Hackfleisch gießen,
Alles mit Salz und Pfeffer würzen und vorsichtig miteinander vermengen.
Den Ofenmeister mit dem Deckel verschließen und auf den untersten Rost in den kalten Backofen stellen.
Die Bolognese bei 220 °C Ober-/Unterhitze etwa 60 Minuten garen.
Nach ungefähr 30 Minuten den Deckel vorsichtig abnehmen und alles gründlich umrühren. Größere Hackfleischstücke dabei mit dem Kochlöffel zerteilen.
Den Deckel wieder auflegen und die Bolognese für die restliche Garzeit zurück in den Backofen stellen.
Zum Schluss kontrollieren, ob das Hackfleisch vollständig durchgegart ist, und die Soße noch einmal abschmecken.
Ist die Bolognese zu flüssig, ohne Deckel weitere 10 bis 15 Minuten einkochen lassen.
Nach Geschmack mit etwas Balsamico verfeinern und mit frisch geriebenem Parmesan oder Basilikum servieren.
Nudeln in der Isolierschüssel zubereiten!
Etwa 400–500 g kurze, ungekochte Nudeln in die Isolierschüssel geben.
Etwas Salz hinzufügen.
Die Nudeln mit ausreichend kochendem Wasser übergießen. Sie sollten vollständig mit Wasser bedeckt sein.
Die Isolierschüssel sofort verschließen und die Nudeln ungefähr 20 Minuten ziehen lassen.
Kurz vor Ende der Ziehzeit eine Nudel probieren. Falls sie noch zu fest ist, die Schüssel wieder verschließen und die Nudeln noch einige Minuten ziehen lassen.
Die fertigen Nudeln abgießen und zusammen mit der Bolognese servieren.
Tipp: Für ein noch runderes Aroma könnt ihr die fertige Bolognese vor dem Servieren ungefähr 10 Minuten im geschlossenen Ofenmeister ziehen lassen.
Alternativen für die Bolognese!
Statt gemischtem Hackfleisch könnt ihr reines Rinderhackfleisch verwenden.
Für eine etwas leichtere Variante eignet sich Geflügelhackfleisch. Dieses muss ebenfalls vollständig durchgegart werden.
Wer keinen Staudensellerie mag, lässt ihn einfach weg.
Die gehackten Tomaten können ganz oder teilweise durch passierte Tomaten ersetzt werden.
Für eine mildere Bolognese könnt ihr die Menge an Tomatenmark etwas reduzieren.
Ein kleiner Schuss Balsamico sorgt für eine angenehme Würze und rundet die Tomatensoße ab.
Wer mehr Gemüse verwenden möchte, kann fein gewürfelte Zucchini, Paprika oder Champignons ergänzen. Sehr wasserreiches Gemüse kann die Soße allerdings etwas flüssiger machen.
Für eine schärfere Variante passen Chiliflocken oder etwas Cayennepfeffer.
Die fertige Bolognese schmeckt nicht nur zu Nudeln, sondern eignet sich auch als Soße für Lasagne, Cannelloni oder einen Nudelauflauf.
Meine Tipps für eine richtig gute Ofen-Bolognese!
Das Hackfleisch bereits vor dem Garen möglichst klein auseinanderziehen.
Das Gemüse sehr fein schneiden, damit es während der Garzeit schön weich wird.
Das Umrühren nach etwa 30 Minuten nicht vergessen.
Mit der Brühe zunächst sparsam umgehen, da auch die Tomaten und das Gemüse Flüssigkeit abgeben.
Nach der Garzeit kontrollieren, ob das Hackfleisch überall vollständig durchgegart ist.
Eine zu dünne Soße immer ohne Deckel einkochen lassen.
Die Bolognese vor dem Servieren noch einige Minuten ruhen lassen.
Frisch geriebener Parmesan und Basilikum sorgen zum Schluss für zusätzliches Aroma.
Für die Isolierschüssel am besten kurze Nudelsorten verwenden.
Die Nudeln immer mit wirklich kochendem Wasser übergießen und vollständig damit bedecken.
Da die Ziehzeit je nach Nudelsorte unterschiedlich sein kann, sollte zwischendurch die Konsistenz geprüft werden.
Mein Fazit zur Bolognese aus dem Ofenmeister!
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mich eine Bolognese ohne Anbraten so überzeugen würde. Meine größte Sorge war, dass das Hackfleisch zu festen Klumpen wird und die Soße geschmacklich nicht mit einer klassischen Bolognese mithalten kann. Beides ist bei meinem Versuch nicht passiert.
Das Hackfleisch wurde wunderbar fein, die Soße aromatisch und die Zubereitung war viel unkomplizierter als erwartet. Natürlich entstehen ohne Anbraten weniger Röstaromen. Dafür spare ich mir die Pfanne, das Anbraten und einen Teil des Abwaschs.
Gemeinsam mit den Nudeln aus der Isolierschüssel wird daraus für mich ein richtig unkompliziertes Familienessen. Während die Bolognese im Ofenmeister gart, ziehen die Nudeln in der Isolierschüssel. Der Herd bleibt frei und ich muss nicht die ganze Zeit daneben stehen.
Für mich sind der Ofenmeister und die Isolierschüssel deshalb eine richtig praktische Kombination. Dieses Rezept werde ich definitiv wieder zubereiten!








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