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Zwetschgen-Zimt-Schneckenplätzchen mit Pflaumenmus – Türchen 2

vor 24 Minuten
4 Min. Lesezeit
Zwetschgen-Zimt-Schneckenplätzchen mit Pflaumenmus – Türchen 2


Weiter geht es mit Türchen Nummer 2 in meinem Vorweihnachts-Plätzchenkalender! Es ist schon mein dritter Plätzchenkalender – und ich freue mich jedes Jahr wieder, wenn ich sehe, wie gut die vielen Plätzchenideen bei euch ankommen. Gemeinsam backen wir uns Schritt für Schritt durch die Vorweihnachtszeit. Hinter jedem Türchen wartet ein neues Rezept für eure Plätzchendose.


Heute gibt es Zwetschgen-Zimt-Schneckenplätzchen. Sie bestehen aus einem zarten Mürbeteig mit gemahlenen Mandeln und Zimt. Darin versteckt sich eine würzige Füllung aus festem Pflaumenmus, die beim Aufschneiden eine hübsche Spirale bildet. Genau diese Schneckenform macht die Plätzchen zu einem schönen Hingucker auf dem Weihnachtsteller.


Das Rezept braucht etwas Zeit zum Kühlen, ist in der Zubereitung aber gut machbar. Der Teig lässt sich vorbereiten und nach dem Kühlen einfach ausrollen, bestreichen und aufrollen. Wenn die Rolle anschließend noch einmal richtig fest wird, lassen sich daraus saubere Scheiben schneiden. So entstehen etwa 35 bis 40 kleine Plätzchen – perfekt zum Verschenken oder natürlich zum Selbernaschen.


Meistgestellte Fragen


Welche Füllung eignet sich für die Plätzchen?

Am besten verwendest du sehr festes Pflaumenmus oder Powidl. Eine flüssige Konfitüre kann beim Aufrollen herausgedrückt werden und beim Backen auslaufen.


Warum muss die Teigrolle vor dem Schneiden gut gekühlt werden?

Die gekühlte Rolle ist fest und lässt sich leichter in gleichmäßige Scheiben schneiden. Ist sie noch zu weich, können die Plätzchen beim Schneiden zusammengedrückt werden. Wird sie sehr hart, lässt du sie vor dem Schneiden kurz bei Zimmertemperatur liegen.


Wie lange sind die Zwetschgen-Zimt-Schneckenplätzchen haltbar?

Gut verschlossen halten sie sich etwa zwei Wochen. Durch die Füllung werden sie nach ein bis zwei Tagen etwas weicher und aromatischer.


Wie bewahre ich die Plätzchen am besten auf?

Lass die Plätzchen vollständig auskühlen und bewahre sie anschließend in einer gut schließenden Keksdose an einem kühlen, trockenen Ort auf. Wenn du mehrere Lagen übereinanderlegst, kannst du Backpapier dazwischenlegen.


Kann ich die Plätzchen auch ohne Rum zubereiten?

Ja. Rum und Rumaroma sind optional und können einfach weggelassen werden. Die Füllung schmeckt auch mit Pflaumenmus und Zimt aromatisch.


Worauf solltest du achten?

  • Verwende für die Füllung festes Pflaumenmus oder Powidl, damit sie beim Aufrollen und Backen nicht herausläuft.

  • Verknete den Mürbeteig zügig, damit die Butter nicht zu warm wird.

  • Ist der Teig zu trocken, kannst du bei Bedarf einen Esslöffel kalte Milch einkneten.

  • Rolle den Teig zwischen zwei Bögen Backpapier aus. So lässt er sich leichter lösen und aufrollen.

  • Lass an einer langen Seite einen schmalen Rand frei. Mit etwas Wasser bestrichen hält er die Rolle besser zusammen.

  • Kühle die fertige Rolle gründlich. Ein scharfes Messer hilft dabei, die Spiralen sauber zu schneiden.


Zwetschgen-Zimt-Schneckenplätzchen mit Pflaumenmus – Türchen 2


Zutaten


Für den Mürbeteig

  • 300 g Weizenmehl

  • 50 g gemahlene Mandeln

  • 100 g Puderzucker

  • 1 TL Zimt

  • 1 Prise Salz

  • 200 g kalte Butter, gewürfelt

  • 1 Ei, Größe M

  • bei Bedarf 1 EL kalte Milch


Für die Zwetschgenfüllung

  • 180 g sehr festes Pflaumenmus oder Powidl

  • 1 gestrichener TL Speisestärke

  • ½ TL Zimt

  • optional 1 EL Rum oder einige Tropfen Rumaroma


Für die Dekoration

  • optional etwas Puderzucker

  • optional ½ TL Zimt


Menge: ca. 35–40 Stück Vorbereitung: ca. 35 Minuten Kühlzeit: mindestens 3 Stunden Backzeit: 12–14 Minuten Backtemperatur: 175 °C Ober-/Unterhitze



Zubereitung

  1. Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen.

  2. Die kalte Butter und das Ei dazugeben und alles zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Ist der Teig zu trocken, knetest du bei Bedarf einen Esslöffel kalte Milch ein.

  3. Den Teig flach drücken, abdecken und mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühlen.

  4. Für die Füllung Pflaumenmus, Speisestärke und Zimt verrühren. Nach Wunsch kannst du Rum oder Rumaroma dazugeben.

  5. Den gekühlten Teig zwischen zwei Bögen Backpapier zu einem Rechteck von etwa 30 × 35 cm ausrollen. Die Teigplatte sollte ungefähr 4 mm dick sein.

  6. Das obere Backpapier abziehen und die Füllung dünn und gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. An einer langen Seite lässt du etwa 1½ cm Rand frei.

  7. Mithilfe des unteren Backpapiers den Teig von der gegenüberliegenden langen Seite möglichst fest aufrollen.

  8. Den freien Teigrand leicht mit Wasser bestreichen und die Rolle damit verschließen.

  9. Die Rolle in Backpapier wickeln und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank kühlen. Alternativ kannst du sie 30 bis 40 Minuten ins Gefrierfach legen. Sie soll fest, aber nicht vollständig gefroren sein.

  10. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

  11. Die Teigrolle mit einem scharfen Messer in etwa 8–10 mm dicke Scheiben schneiden. Das Messer zwischendurch reinigen, damit die Spiralen schön sauber bleiben.

  12. Falls einzelne Scheiben beim Schneiden etwas zusammengedrückt werden, formst du sie vorsichtig wieder rund. Anschließend mit etwas Abstand auf die Bleche legen.

  13. Die Plätzchen 12–14 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.

  14. Fünf Minuten auf dem Blech ruhen lassen und danach auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

  15. Nach Wunsch Puderzucker mit etwas Zimt vermischen und die ausgekühlten Plätzchen leicht damit bestäuben.




Alternativen

  • Powidl statt Pflaumenmus: Beides eignet sich, solange die Füllung schön fest ist.

  • Ohne Rum: Rum oder Rumaroma kannst du einfach weglassen.

  • Ohne Dekoration: Die Plätzchen schmecken auch ohne Puderzucker-Zimt-Bestäubung.

  • Etwas mehr Zimt: Wenn du den Zimtgeschmack besonders gern magst, kannst du die Füllung nach deinem Geschmack würziger abschmecken.


Tipps und Aufbewahrung

Die Plätzchen sollten vor dem Verstauen vollständig ausgekühlt sein. Dann kannst du sie in eine luftdicht schließende Keksdose legen und an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren. Für mehrere Lagen eignet sich Backpapier als Trennung.

Gut verschlossen halten sich die Zwetschgen-Zimt-Schneckenplätzchen etwa zwei Wochen. Durch das Pflaumenmus werden sie nach ein bis zwei Tagen etwas weicher und aromatischer. Für die schönsten Spiralen die Teigrolle vor dem Schneiden gut kühlen und ein scharfes Messer verwenden.


Fazit

Die Zwetschgen-Zimt-Schneckenplätzchen sind ein feines Weihnachtsgebäck für alle, die mürben Teig, Zimt und fruchtiges Pflaumenmus mögen. Die Spiralen sehen hübsch aus und machen sich auf dem Plätzchenteller genauso gut wie in einer kleinen Geschenkbox. Für Türchen Nummer 2 sind sie eine wunderbar winterliche Idee – und wenn die Teigrolle erst einmal vorbereitet und gekühlt ist, geht der Rest ganz unkompliziert.


Zwetschgen-Zimt-Schneckenplätzchen mit Pflaumenmus – Türchen 2

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