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Die saftigsten Kokosmakronen, die ich kenne

vor 2 Minuten
3 Min. Lesezeit
kokosmakronen


Ich habe ja gerade eine kleine Reihe auf YouTube laufen: acht Plätzchenrezepte aus meiner Kindheit. Da dürfen Kokosmakronen natürlich nicht fehlen!


Wenn ich an die Plätzchen meiner Kindheit denke, dürfen Kokosmakronen auf keinen Fall fehlen. So lange ich denken kann, waren sie bei uns in der Weihnachtszeit mit dabei, sie gehörten einfach dazu. Und genau deshalb dürfen sie auch in meiner kleinen YouTube-Reihe nicht fehlen: Dort teile ich acht Plätzchenrezepte aus meiner Kindheit.


Das Rezept, das ich euch heute mitgebracht habe, ist allerdings nicht ganz das typische Kokosmakronen-Rezept. Diese Makronen werden besonders saftig, und das ganz ohne, dass du das Eiweiß vorher steif schlagen musst. Die Zubereitung ist ein bisschen anders, aber unkompliziert – und das Ergebnis sind wunderbar weiche Kokosmakronen, die für mich einfach zur Weihnachtszeit gehören.




Häufig gestellte Fragen zu Kokosmakronen


Muss ich das Eiweiß für Kokosmakronen steif schlagen?

Nein. Bei diesem Rezept wird das Eiweiß nicht aufgeschlagen. Es wird mit den übrigen Zutaten verrührt und zusammen mit den Kokosraspeln sanft erwärmt.

Warum wird die Kokosmasse erwärmt?

Durch das vorsichtige Erwärmen verbindet sich die Masse gut. Achte darauf, sie ständig zu rühren und nicht zu heiß werden zu lassen. Sie darf nicht kochen und am Topfboden ansetzen.

Wie erkenne ich, dass die Kokosmakronen fertig sind?

Die Spitzen sollten leicht goldbraun sein. Innen dürfen die Makronen noch weich sein – genau das macht sie so saftig. Beim Abkühlen werden sie etwas fester.

Wie lange sind die Kokosmakronen haltbar?

In einer gut verschlossenen Dose, kühl, trocken und dunkel gelagert, schmecken sie ungefähr 7 bis 10 Tage. Da sie besonders saftig sind, würde ich sie nicht so lange aufbewahren wie trockene Plätzchen. Die tatsächliche Haltbarkeit hängt auch davon ab, wie feucht die Makronen und die Lagerumgebung sind.

Kann ich die Kokosmakronen einfrieren?

Ja. Lass sie vollständig abkühlen und friere sie gut verpackt ein. Zum Auftauen legst du sie am besten unverpackt auf einen Teller, damit sich möglichst wenig Feuchtigkeit auf ihnen niederschlägt.

Kann ich die Makronen ohne Backobladen backen?

Ja. Setze die Kokosmasse einfach direkt mit zwei Teelöffeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Auf Backobladen lassen sie sich allerdings besonders leicht vom Blech lösen.


Kokosmakronen


Die saftigsten Kokosmakronen, die ich kenne


Zutaten für etwa 25 bis 30 Kokosmakronen

  • 200 g Kokosraspeln

  • 4 Eiweiß, Größe M

  • 200 g Zucker

  • 1 Päckchen Vanillezucker oder Bonkers Tonka

  • 30 g Honig

  • 1 Prise Salz

  • 1 TL Zitronensaft

  • 25 bis 30 kleine Backobladen, etwa 4 cm Durchmesser



Zubereitung

  1. Backofen vorheizen: Heize den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.

  2. Gib Eiweiß, Zucker, Vanillezucker oder Bonkers Tonka, Honig, Salz und Zitronensaft in einen Topf. Verrühre alles mit einem Schneebesen. Das Eiweiß wird dabei nicht steif geschlagen.

  3. Rühre die Kokosraspeln unter. Erwärme die Masse bei niedriger Hitze und unter ständigem Rühren vorsichtig auf etwa 55 bis 60 °C. Sie darf nicht kochen und nicht am Topfboden ansetzen.

  4. Nimm den Topf vom Herd und lass die Kokosmasse etwa 5 bis 10 Minuten ruhen.

  5. Lege die Backobladen auf das vorbereitete Backblech. Forme mit einem Makronenformer kleine Kokosmakronen oder setze mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf die Obladen.

  6. Backe die Kokosmakronen auf der mittleren Schiene etwa 15 bis 18 Minuten. Die Spitzen sollten nur leicht goldbraun werden.

  7. Lass die Makronen auf dem Blech vollständig abkühlen. Bewahre sie anschließend luftdicht, dunkel und trocken auf.




Meine Tipps für besonders saftige Kokosmakronen

  • Backe die Makronen nicht zu lange. Sie dürfen innen noch weich sein.

  • Erwärme die Masse sanft und rühre dabei ständig, damit das Eiweiß nicht stockt.

  • Lass die Kokosmakronen vor dem Verpacken vollständig abkühlen.

  • Lagere sie luftdicht und trocken. Feuchtigkeit kann die Konsistenz verändern.

  • Am nächsten Tag schmecken sie oft besonders gut, weil sie dann schön durchgezogen sind.

  • Wenn du Schokolade magst, kannst du die abgekühlten Makronen optional mit der Unterseite in geschmolzene Zartbitterkuvertüre tauchen.



Varianten

Mit Schokolade: Tauche die Unterseite der abgekühlten Makronen in geschmolzene Zartbitterkuvertüre und lass die Schokolade fest werden.

Mit Orange: Gib etwas fein abgeriebene Bio-Orangenschale zur Kokosmasse. Das passt wunderbar zu Kokos und Schokolade.

Mit Zitrone: Für eine frischere Note kannst du zusätzlich etwas fein abgeriebene Bio-Zitronenschale unterrühren.

Ohne Obladen: Setze die Makronen direkt auf Backpapier. Achte darauf, dass die Häufchen nicht zu groß werden, damit sie gleichmäßig backen.




Fazit

Diese Kokosmakronen sind genau richtig, wenn du saftige Plätzchen liebst und das Eiweiß nicht erst aufschlagen möchtest. Die Masse ist schnell zusammengerührt, wird nur vorsichtig erwärmt und anschließend auf Backobladen gesetzt. Wenn du sie nicht zu lange bäckst, bleiben sie innen schön weich – für mich sind es die saftigsten Kokosmakronen, die ich kenne.


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