Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Speck – cremig und einfach aus dem Ofen!

Man glaubt es kaum, aber Rosenkohl habe ich früher wirklich gehasst. Schon der Geruch hat gereicht und ich wusste: Den esse ich ganz bestimmt nicht! Erst durch meinen Freund habe ich dem kleinen Wintergemüse vor ungefähr zwei Jahren noch einmal eine Chance gegeben. Und siehe da: Richtig zubereitet schmeckt Rosenkohl tatsächlich richtig lecker.
Besonders gerne mag ich ihn in einem cremigen Auflauf mit Kartoffeln, Speck und einer ordentlichen Schicht Käse. Der würzige Speck passt wunderbar zum Rosenkohl und nimmt ihm etwas von seinem typischen Kohlgeschmack. Dazu kommen zarte Kartoffelscheiben und eine cremige Soße aus Sahne, Schmand und Senf.
Mein Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Speck ist ein unkompliziertes Ofengericht für die ganze Familie und passt perfekt in die kalte Jahreszeit. Alles wird kurz vorbereitet, kommt gemeinsam in die Auflaufform und wird anschließend goldbraun überbacken.
Werbung: Zubereitung in der runden Ofenhexe von Pampered Chef®
Für diesen Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf habe ich meine runde Ofenhexe von Pampered Chef® verwendet. Sie eignet sich wunderbar für Aufläufe, Gratins, kleinere Ofengerichte, Kuchen und viele weitere Rezepte.
Ich mag besonders, dass ich die Zutaten direkt in der Form verteilen und den fertigen Auflauf später darin servieren kann. Die runde Form sieht auf dem gedeckten Tisch richtig schön aus und hält das Essen nach dem Backen noch eine ganze Weile warm.
Die befüllte runde Ofenhexe stelle ich auf den Rost in den kalten Backofen.
Dadurch muss ich den Backofen für dieses Rezept nicht vorheizen. Wenn du wissen möchtest, ob die runde Ofenhexe zu deinem Haushalt und deinen Kochgewohnheiten passt, kannst du mir gerne schreiben. Ich berate dich persönlich und ehrlich.
Häufig gestellte Fragen zum Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf
Kann ich frischen und gefrorenen Rosenkohl verwenden?
Ja, für den Auflauf kannst du sowohl frischen als auch gefrorenen Rosenkohl verwenden. Frischer Rosenkohl muss zunächst geputzt werden. Entferne dafür die äußeren Blätter sowie das trockene Ende des Strunks und halbiere größere Röschen.
Gefrorener Rosenkohl ist bereits vorbereitet und kann direkt verwendet werden. Er muss vorher nicht aufgetaut werden, wird für dieses Rezept aber zusammen mit den Kartoffeln kurz vorgegart.
Warum werden Kartoffeln und Rosenkohl vorgekocht?
Durch das kurze Vorgaren wird sichergestellt, dass die Kartoffeln und der Rosenkohl nach der Backzeit wirklich weich sind. Besonders die Kartoffelscheiben benötigen sonst im Auflauf deutlich länger.
Acht Minuten reichen aus. Das Gemüse soll dabei noch nicht vollständig weich werden, da es anschließend im Backofen weitergart.
Warum muss das Gemüse gut abtropfen?
Dieser Schritt ist besonders wichtig. Rosenkohl und Kartoffeln bringen nach dem Vorkochen viel Wasser mit. Werden sie zu feucht in die Auflaufform gegeben, kann die Soße dünn und wässrig werden.
Lass deshalb alles in einem Sieb gründlich abtropfen. Du kannst das Gemüse anschließend auch noch einige Minuten ausdampfen lassen.
Kann ich den Auflauf vorbereiten?
Ja, du kannst die Kartoffeln und den Rosenkohl vorgaren und alle Zutaten in der Auflaufform verteilen. Die Soße würde ich jedoch erst kurz vor dem Backen darübergeben. Bis dahin sollte der vorbereitete Auflauf abgedeckt im Kühlschrank stehen.
Eine kalte Form aus dem Kühlschrank sollte nicht direkt starken Temperaturunterschieden ausgesetzt werden. Lass sie deshalb zunächst etwas Zimmertemperatur annehmen und beachte immer die Pflege- und Anwendungshinweise deiner jeweiligen Auflaufform.
Wie wird die Soße besonders cremig?
Schmand und Sahne sorgen bereits für eine schöne Cremigkeit. Entscheidend ist außerdem, den fertigen Auflauf nach dem Backen etwa zehn Minuten ruhen zu lassen. Während dieser Zeit setzt sich die Soße und wird deutlich cremiger.
Wie kann ich verhindern, dass Rosenkohl bitter schmeckt?
Rosenkohl besitzt von Natur aus einen leicht herben Geschmack. Durch das Vorgaren, die cremige Soße und den würzigen Speck schmeckt er in diesem Auflauf wesentlich milder. Eine kleine Prise Muskat und etwas Majoran passen ebenfalls sehr gut dazu.
Welche Vorteile hat Rosenkohl?
Rosenkohl ist nicht nur ein typisches Wintergemüse, sondern liefert auch verschiedene wertvolle Nährstoffe. Er enthält unter anderem:
reichlich Vitamin C
verschiedene B-Vitamine
Folat, die natürliche Form der Folsäure
Beta-Carotin
Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Zink
Ballaststoffe
sekundäre Pflanzenstoffe
Die Ballaststoffe tragen zu einer guten Sättigung bei und unterstützen eine normale Verdauung. Vitamin C trägt unter anderem zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Ein Teil der hitzeempfindlichen Vitamine kann beim Kochen allerdings verloren gehen. Deshalb sollte Rosenkohl nicht länger als nötig gegart werden.
Rosenkohl selbst ist kalorienarm. Durch Speck, Sahne, Schmand und Käse wird dieser Auflauf natürlich deutlich gehaltvoller – er ist also ein sättigendes Hauptgericht und kein besonders leichtes Gemüsegericht.

Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Speck – cremig und einfach aus dem Ofen!
Portionen: etwa 4 / Vorbereitung: etwa 25 Minuten / Backzeit: etwa 35 Minuten / Backofen: 220 °C Ober-/Unterhitze / Einschub: Rost im unteren Bereich des Backofens / Vorheizen: bei der runden Ofenhexe für dieses Rezept nicht erforderlich:
Zutaten
500 g Rosenkohl, frisch oder gefroren
600 g festkochende Kartoffeln
150 g Speckwürfel
1 Zwiebel
200 ml Sahne
200 ml Gemüsebrühe
100 g Schmand
1 TL Senf
Salz
Pfeffer
optional etwas Majoran
optional etwas Muskatnuss
150 g geriebener Käse
Zubereitung in der runden Ofenhexe
Frischen Rosenkohl putzen, die äußeren Blätter entfernen und größere Röschen halbieren. Gefrorener Rosenkohl kann direkt verwendet werden.
Die Kartoffeln schälen und in etwa 3 mm dünne Scheiben schneiden.
Rosenkohl und Kartoffelscheiben in einen Topf mit Salzwasser geben und ungefähr 8 Minuten vorgaren.
Das Gemüse in ein Sieb abgießen und sehr gut abtropfen sowie kurz ausdampfen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Soße später nicht zu wässrig wird.
Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
Kartoffeln, Rosenkohl, Zwiebelwürfel und Speck gleichmäßig in der runden Ofenhexe verteilen.
Sahne, Gemüsebrühe, Schmand und Senf in einer Schüssel gründlich miteinander verrühren.
Die Soße mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack mit Majoran und Muskatnuss würzen. Beim Salz etwas vorsichtig sein, da der Speck und die Gemüsebrühe bereits salzig sein können.
Die Soße gleichmäßig über die Zutaten in der runden Ofenhexe gießen.
Den geriebenen Käse darüberstreuen.
Die befüllte runde Ofenhexe auf den Rost in den kalten Backofen stellen.
Den Auflauf bei 220 °C Ober-/Unterhitze etwa 35 Minuten backen, bis der Käse goldbraun und die Soße sichtbar cremig ist.
Den Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf nach dem Backen etwa 10 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit setzt sich die Soße und wird noch cremiger.
Zubereitung in einer normalen Auflaufform
Das Rezept funktioniert selbstverständlich auch in einer normalen Auflaufform.
Den Backofen zunächst auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Auflauf wie im Rezept beschrieben vorbereiten.
Die Auflaufform auf den Rost in den vorgeheizten Backofen stellen.
Den Auflauf ungefähr 30 bis 35 Minuten backen.
Sobald der Käse goldbraun ist und die Soße am Rand leicht blubbert, ist der Auflauf fertig.
Vor dem Servieren ebenfalls etwa 10 Minuten ruhen lassen.
Da jeder Backofen etwas anders arbeitet, kann die genaue Backzeit leicht abweichen.
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Alternativen und Abwandlungen
Ohne Speck
Für eine vegetarische Variante kannst du den Speck einfach weglassen. Damit trotzdem ausreichend Würze vorhanden ist, kannst du zusätzlich eine zweite Zwiebel, etwas geräuchertes Paprikapulver oder angebratene Pilze verwenden.
Mit Schinken
Anstelle der Speckwürfel passen auch gekochter Schinken oder magere Schinkenwürfel. Dadurch wird der Auflauf etwas milder.
Mit anderem Käse
Du kannst Gouda, Emmentaler, Bergkäse oder eine fertige Gratinkäsemischung verwenden. Mit Bergkäse wird der Auflauf kräftiger, mit Gouda etwas milder.
Etwas leichter
Wenn du die Soße leichter zubereiten möchtest, kannst du einen Teil der Sahne durch Milch oder eine leichtere Kochsahne ersetzen. Die Soße wird dadurch allerdings etwas weniger reichhaltig und möglicherweise dünner.
Mit zusätzlichem Gemüse
Auch Möhren, Lauch oder kleine Blumenkohlröschen passen gut in den Auflauf. Festes Gemüse sollte zusammen mit den Kartoffeln vorgegart werden.
Mein Tipp für eine besonders cremige Soße
Lass die Kartoffeln und den Rosenkohl nach dem Abgießen wirklich gründlich ausdampfen. Je weniger Kochwasser am Gemüse haftet, desto cremiger bleibt die Soße.
Außerdem solltest du den Auflauf nicht sofort anschneiden oder auf die Teller verteilen. Die zehn Minuten Ruhezeit nach dem Backen machen einen deutlichen Unterschied: Die Soße kann sich setzen und haftet anschließend viel besser an Kartoffeln und Rosenkohl.
Fazit
Dieser Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Speck ist für mich der beste Beweis dafür, dass man manchen Lebensmitteln ruhig eine zweite Chance geben sollte. Früher hätte ich Rosenkohl niemals freiwillig gegessen – heute freue ich mich auf solche herzhaften Ofengerichte.
Die Kombination aus zarten Kartoffeln, Rosenkohl, würzigem Speck, cremiger Soße und goldbraunem Käse passt wunderbar in den Herbst und Winter. Gleichzeitig lässt sich der Auflauf einfach vorbereiten und ohne viel Aufwand im Backofen fertig garen.
Wenn du Rosenkohl bisher eher skeptisch gegenüberstehst, probiere ihn unbedingt einmal in dieser Variante. Vielleicht geht es dir am Ende genauso wie mir und aus einem ungeliebten Gemüse wird plötzlich ein richtig leckeres Lieblingsgericht.
Liebe Grüße Alexandra









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