Essensplan für die 34. Kalenderwoche

Essensplan KW 34: Fünf einfache Sommergerichte für die ganze Familie!
Auch in der Kalenderwoche 34 stellt sich wieder die Frage: Was soll ich bloß kochen? Damit ihr nicht lange überlegen müsst, habe ich euch fünf abwechslungsreiche und alltagstaugliche Rezepte zusammengestellt.
In dieser Woche bleibt unsere Küche überwiegend vegetarisch. Euch erwarten viel frisches Gemüse, ein cremiger Auflauf und knusprige Gerichte aus Pfanne und Backofen. Auf Wunsch ist außerdem ein Fischgericht dabei: saftiges Seelachsfilet in einer milden Senfsoße. Fleisch und vor allem Hähnchen brauchen wir in dieser Woche überhaupt nicht.
Alle Rezepte sind für etwa vier Personen berechnet. Die Mengen könnt ihr natürlich an euren Haushalt und euren Appetit anpassen.
Essensplan für die 34. Kalenderwoche
Montag
Hackbällchen in cremiger Senfrahmsoße mit Kartoffelbrei
Für 4 Personen

Für die Hackbällchen
500 g gemischtes Hackfleisch
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 Ei
3 EL Semmelbrösel
1 TL mittelscharfer Senf
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL Salz
½ TL Pfeffer
etwas Öl zum Anbraten
Für die Senfrahmsoße
1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
1 EL Mehl
400 ml Gemüse- oder Rinderbrühe
200 ml Sahne
2 EL mittelscharfer Senf
1 TL körniger Senf, optional
1 TL Honig
Salz und Pfeffer
etwas Petersilie
Für den Kartoffelbrei
1 kg mehligkochende Kartoffeln
ca. 200 ml Milch
40 g Butter
Salz
Muskat
Zubereitung
Für die Hackbällchen Hackfleisch, Zwiebel, Ei, Semmelbrösel, Senf und Gewürze gut miteinander vermengen. Etwa 16 kleine Hackbällchen formen.
Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Hackbällchen rundherum kräftig anbraten. Sie müssen innen noch nicht vollständig durchgegart sein. Herausnehmen und beiseitestellen.
Für die Soße die Zwiebel im Bratensatz mit Butter glasig dünsten. Mehl darüberstreuen und kurz anschwitzen. Unter Rühren nach und nach die Brühe zugießen. Sahne, Senf und Honig einrühren und die Soße einige Minuten leicht köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Hackbällchen wieder in die Soße geben und bei kleiner Hitze etwa 10–15 Minuten ziehen lassen, bis sie vollständig durchgegart sind. Zum Schluss Petersilie darüber geben.
Währenddessen die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser weich kochen. Abgießen und kurz ausdampfen lassen. Milch und Butter erwärmen, zu den Kartoffeln geben und alles zu einem cremigen Kartoffelbrei stampfen. Mit Salz und Muskat abschmecken.
Mein Tipp: Ein paar grüne Bohnen oder glasierte Möhren dazu würden das Gericht richtig schön abrunden.
Dienstag
Cremige Schinken-Käse-Lasagne
Für ca. 4–5 Personen

Zutaten
10–12 Lasagneblätter, ungekocht
250–300 g Kochschinken
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
30 g Butter
30 g Mehl
500 ml Milch
200 ml Sahne
150 ml Gemüsebrühe
1 TL mittelscharfer Senf
Salz
Pfeffer
etwas Muskat
150 g Frischkäse natur
200–250 g geriebener Käse, z. B. Gouda
50 g Parmesan, optional
Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Den Kochschinken in Streifen oder kleine Stücke schneiden.
Butter in einem Topf schmelzen. Zwiebel darin glasig dünsten, Knoblauch kurz mit dünsten. Mehl einrühren und etwa 1 Minute anschwitzen.
Nach und nach Milch, Sahne und Gemüsebrühe unter kräftigem Rühren zugießen. Einige Minuten leicht köcheln lassen, bis eine cremige, aber noch relativ flüssige Soße entsteht.
Frischkäse und Senf einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Mit dem Salz etwas vorsichtig sein, da Schinken und Käse bereits ordentlich Würze mitbringen.
Etwas Soße auf dem Boden der Auflaufform verteilen. Darauf Lasagneblätter, etwas Schinken, Soße und geriebenen Käse geben.
So weiterschichten, bis alles aufgebraucht ist. Die letzte Schicht sollte aus Lasagneblättern und reichlich Soße bestehen.
Restlichen Käse und nach Wunsch Parmesan darüberstreuen.
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 35–40 Minuten backen. Anschließend ungefähr 5–10 Minuten stehen lassen.
Mein Tipp: Du könntest noch Brokkoli hineingeben. Dann würde ich etwa 300 g Brokkoliröschen nehmen und zwischen Schinken und Soße schichten. Auch Erbsen passen gut.
Mittwoch
Cremiger Brokkoli-Nudel-Auflauf mit Käsekruste
Für ca. 4 Personen
Nudeln, Brokkoli und eine cremige Soße sind genau das Richtige, wenn es unkompliziert und familienfreundlich sein soll. Eine goldbraune Käsekruste rundet diesen vegetarischen Auflauf ab.

Zutaten für 4 Personen
350 g kurze Nudeln, beispielsweise Penne oder Rigatoni
600 g Brokkoli
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter oder Öl
200 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne
150 g Frischkäse natur
1 TL mittelscharfer Senf
½ TL Paprikapulver, edelsüß
Salz und Pfeffer
1 Prise Muskat
150 g geriebener Gouda
2 EL Semmelbrösel
Zubereitung
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine große Auflaufform leicht einfetten.
Die Nudeln in reichlich Salzwasser etwa zwei Minuten kürzer kochen, als auf der Verpackung angegeben ist.
Währenddessen den Brokkoli waschen und in kleine Röschen teilen. Den Brokkoli während der letzten drei Minuten zu den Nudeln ins Kochwasser geben. Anschließend Nudeln und Brokkoli abgießen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Butter oder Öl in einem Topf erhitzen und beides darin glasig anschwitzen.
Gemüsebrühe und Sahne zugießen. Frischkäse und Senf einrühren und die Soße etwa 2–3 Minuten leicht köcheln lassen.
Die Soße mit Paprikapulver, Muskat, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Nudeln und Brokkoli in die vorbereitete Auflaufform geben. Die Soße darüber verteilen und alles vorsichtig vermengen.
Den geriebenen Gouda mit den Semmelbröseln mischen und gleichmäßig über dem Auflauf verteilen.
Den Brokkoli-Nudel-Auflauf im vorgeheizten Backofen etwa 20–25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Mein Tipp: Ihr könnt auch tiefgekühlten Brokkoli verwenden. Gebt ihn noch gefroren während der letzten zwei Minuten zu den kochenden Nudeln.
Donnerstag
Seelachsfilet in Senfsoße mit Ofenkartoffeln und Gurkensalat
Für 4 Personen
Heute kommt Fisch auf den Tisch. Das Seelachsfilet gart direkt in einer milden und cremigen Senfsoße. Dadurch bleibt es wunderbar saftig. Dazu serviere ich knusprige Kartoffelspalten und einen erfrischenden Gurkensalat.

Zutaten
Für den Fisch und die Ofenkartoffeln:
800 g kleine Kartoffeln
2 EL Olivenöl
1 TL Paprikapulver, edelsüß
Salz und Pfeffer
600–700 g Seelachsfilet, frisch oder aufgetaut
1 EL Zitronensaft
200 ml Sahne
100 ml Gemüsebrühe
2 EL mittelscharfer Senf
1 TL Honig
1 EL gehackter Dill, frisch oder tiefgekühlt
1 TL Speisestärke
Für den Gurkensalat:
1 Salatgurke
150 g Naturjoghurt
1 EL heller Essig
1 TL Zucker
1 EL gehackter Dill
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Den Backofen auf 210 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Kartoffeln gründlich waschen und längs vierteln. Mit Olivenöl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermengen.
Die Kartoffelspalten auf einem Backblech oder in einer großen Ofenform verteilen und zunächst etwa 20 Minuten backen.
Das Seelachsfilet trocken tupfen, auf Gräten prüfen und in vier Portionen teilen. Anschließend mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.
Sahne, Gemüsebrühe, Senf, Honig, Dill und Speisestärke klümpchenfrei miteinander verrühren.
Die Senfsoße in eine passende Auflaufform gießen und die Fischfilets hineinlegen.
Die Auflaufform zu den Kartoffeln in den Backofen stellen. Fisch und Kartoffeln weitere 18–22 Minuten garen. Der Fisch ist fertig, wenn er innen nicht mehr glasig ist und sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt.
Für den Gurkensalat die Salatgurke waschen und fein hobeln.
Joghurt, Essig, Zucker und Dill verrühren. Das Dressing mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Gurkenscheiben vermengen.
Den Gurkensalat bis zum Servieren kühl stellen. Das Seelachsfilet zusammen mit der Senfsoße, den Ofenkartoffeln und dem Gurkensalat anrichten.
Mein Tipp: Verwendet ihr tiefgekühlten Fisch, sollte dieser vorher vollständig aufgetaut und anschließend gut trocken getupft werden. Andernfalls kann die Senfsoße zu wässrig werden.
Freitag
Gefüllte Paprika mit Bulgur, Mais und Feta
Für 4 Personen
Gefüllte Paprikaschoten müssen nicht immer Hackfleisch enthalten. Diese vegetarische Variante wird mit würzigem Bulgur, Mais, Tomaten und Feta gefüllt. Das Gericht schmeckt aromatisch, macht angenehm satt und lässt sich hervorragend vorbereiten.

Zutaten für 4 Personen
4 große Paprikaschoten
200 g Bulgur
400 ml Gemüsebrühe
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 kleine Dose Mais, etwa 140 g Abtropfgewicht
200 g gehackte Tomaten aus der Dose
2 EL Tomatenmark
1 TL Paprikapulver, edelsüß
½ TL Kreuzkümmel, optional
Salz und Pfeffer
200 g Feta
150 ml Gemüsebrühe für die Form
2 EL gehackte Petersilie
Zubereitung
Den Bulgur in eine Schüssel geben, mit 400 ml heißer Gemüsebrühe übergießen und nach Packungsangabe etwa 10–15 Minuten quellen lassen.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Paprikaschoten waschen, längs halbieren und die Kerne sowie die weißen Trennwände entfernen. Die Paprikahälften in eine große Auflaufform setzen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und beides darin glasig anschwitzen.
Das Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten. Anschließend die gehackten Tomaten und den abgetropften Mais hinzufügen.
Die Mischung mit Paprikapulver, nach Wunsch Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen. Den gequollenen Bulgur unterheben.
Den Feta zerbröseln. Etwa zwei Drittel davon unter die Bulgurfüllung mischen.
Die Paprikahälften mit der Bulgurmasse füllen und den restlichen Feta darüber verteilen.
Die übrigen 150 ml Gemüsebrühe in die Auflaufform gießen.
Die gefüllten Paprikaschoten im vorgeheizten Backofen ungefähr 30–35 Minuten backen, bis sie weich sind.
Vor dem Servieren mit der gehackten Petersilie bestreuen.
Mein Tipp: Die Bulgurfüllung könnt ihr bereits am Vorabend vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Tag müsst ihr nur noch die Paprika füllen und in den Backofen schieben.
Samstag
Blumenkohl-Schnitzel
Für 4 Personen
Zum Abschluss der Woche gibt es ein vegetarisches Ofengericht mit echtem Knusperfaktor. Die panierten Blumenkohlscheiben werden außen goldbraun und bleiben innen zart. Dazu passt ein klassischer Kartoffel-Gurken-Salat ohne Mayonnaise.

Zutaten
Für die Blumenkohl-Schnitzel:
2 kleinere Blumenkohlköpfe
80 g Mehl
2 Eier
120 g Paniermehl
40 g fein geriebener vegetarischer Hartkäse
1 TL Paprikapulver, edelsüß
½ TL Knoblauchpulver
Salz und Pfeffer
3 EL Öl
Für den Kartoffel-Gurken-Salat:
800 g festkochende Kartoffeln
1 Salatgurke
1 kleine rote Zwiebel
200 ml heiße Gemüsebrühe
3 EL heller Essig
1 TL mittelscharfer Senf
1 TL Zucker
3 EL neutrales Öl
Salz und Pfeffer
2 EL gehackter Schnittlauch
Zubereitung
Die Kartoffeln mit der Schale in Salzwasser gar kochen. Kurz ausdampfen lassen, noch warm pellen und in Scheiben schneiden.
Die rote Zwiebel schälen und fein würfeln.
Die heiße Gemüsebrühe mit Essig, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer verrühren. Das Dressing zusammen mit den Zwiebelwürfeln über die Kartoffelscheiben gießen.
Alles vorsichtig vermengen und ungefähr 20 Minuten ziehen lassen.
Die Gurke waschen und fein hobeln. Die Gurkenscheiben leicht salzen und etwa 10 Minuten stehen lassen. Anschließend überschüssige Flüssigkeit ausdrücken.
Gurke, Öl und Schnittlauch unter die Kartoffeln heben. Den Salat noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und dünn mit etwas Öl bestreichen.
Die äußeren Blätter der Blumenkohlköpfe entfernen. Den Strunk jedoch nicht herausschneiden, da er die Blumenkohlscheiben zusammenhält.
Jeden Blumenkohl von oben nach unten in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden. Kleine Röschen, die dabei abfallen, können später ebenfalls paniert werden.
Das Mehl in einen tiefen Teller geben. Die Eier in einem zweiten Teller verquirlen.
In einem dritten Teller Paniermehl, Hartkäse, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer vermischen.
Die Blumenkohlscheiben zuerst im Mehl, danach in den verquirlten Eiern und zum Schluss in der Paniermehlmischung wenden.
Die panierten Blumenkohlscheiben auf das vorbereitete Backblech legen und mit dem restlichen Öl beträufeln oder bepinseln.
Im vorgeheizten Backofen ungefähr 25–30 Minuten knusprig backen. Nach der Hälfte der Backzeit vorsichtig wenden.
Die Blumenkohl-Schnitzel zusammen mit dem Kartoffel-Gurken-Salat servieren.
Mein Tipp: Werft die beim Schneiden abgefallenen Blumenkohlröschen nicht weg. Paniert sie ebenfalls und backt sie gemeinsam mit den großen Scheiben.
Sonntag
Cremige Gnocchi-Pfanne mit Champignons und Spinat
Für 4 Personen
Für Samstag gibt es ein schnelles vegetarisches Pfannengericht. Die Gnocchi werden direkt in der Pfanne goldbraun angebraten und anschließend mit Champignons, frischem Spinat und einer cremigen Soße kombiniert. Das Gericht steht in ungefähr 30 Minuten auf dem Tisch.

Zutaten
800 g Gnocchi aus dem Kühlregal
400 g braune oder weiße Champignons
200 g frischer Blattspinat
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Öl
200 ml Sahne
150 ml Gemüsebrühe
100 g Frischkäse natur
1 TL mittelscharfer Senf
½ TL Paprikapulver, edelsüß
1 Prise Muskat
Salz und Pfeffer
2 EL gehackte Petersilie
40 g geriebener vegetarischer Hartkäse, optional
Zubereitung
Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Blattspinat gründlich waschen und abtropfen lassen.
Einen Esslöffel Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Gnocchi hineingeben und bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 6–8 Minuten goldbraun anbraten. Dabei mehrmals wenden. Anschließend aus der Pfanne nehmen und kurz beiseitestellen.
Das restliche Öl in die Pfanne geben und die Champignons darin kräftig anbraten. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und ungefähr zwei Minuten mitbraten.
Sahne und Gemüsebrühe dazugießen. Frischkäse und Senf einrühren und die Soße etwa drei Minuten leicht köcheln lassen.
Den Blattspinat portionsweise in die Pfanne geben und zusammenfallen lassen.
Die Soße mit Paprikapulver, Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die gebratenen Gnocchi zurück in die Pfanne geben und vorsichtig mit der Soße vermengen. Alles noch einmal 2–3 Minuten erhitzen.
Die Gnocchi-Pfanne mit gehackter Petersilie und nach Wunsch mit etwas geriebenem vegetarischem Hartkäse bestreuen.
Mein Tipp: Bratet die Champignons in einer möglichst großen Pfanne bei hoher Temperatur an. Liegen sie zu dicht übereinander, verlieren sie viel Wasser und werden eher gekocht als gebraten.
Bonus-Rezept
Saftige Zwetschgen-Streuseltaler
Für ca. 10 Taler
Diese kleinen Zwetschgen-Streuseltaler passen wunderbar in den Spätsommer. Der unkomplizierte Quark-Öl-Teig benötigt keine Hefe und muss deshalb nicht gehen. Belegt mit frischen Zwetschgen und knusprigen Zimtstreuseln sind die Taler perfekt zum Nachmittagskaffee oder als süßer Snack.

Zutaten
Für den Quark-Öl-Teig:
250 g Quark
80 ml neutrales Öl
80 ml Milch
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Für den Belag:
700 g Zwetschgen
1 EL Zucker
½ TL Zimt
Für die Streusel:
150 g Mehl
90 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
½ TL Zimt
100 g kalte Butter
Außerdem:
etwas Mehl für die Arbeitsfläche
2 EL Mandelblättchen, optional
Puderzucker zum Bestäuben, optional
Zubereitung
Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Je nach Größe die Zwetschgenhälften noch einmal längs halbieren.
Für die Streusel Mehl, Zucker, Vanillezucker und Zimt in einer Schüssel vermischen.
Die kalte Butter in kleinen Stücken dazugeben. Alles mit den Händen zu groben Streuseln verkneten und anschließend kühl stellen.
Für den Teig Quark, Öl, Milch, Zucker, Vanillezucker und Salz miteinander verrühren.
Mehl und Backpulver mischen und portionsweise unter die Quarkmasse kneten. Den Teig nur so lange bearbeiten, bis er glatt ist.
Den Teig in zehn ungefähr gleich große Portionen teilen. Jede Portion auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem runden Taler von etwa 12 cm Durchmesser formen.
Die Teigstücke mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche legen. Dabei in der Mitte eine kleine Vertiefung formen und einen etwa 1 cm breiten Rand stehen lassen.
Die Zwetschgen dachziegelartig auf den Talern verteilen. Zucker und Zimt mischen und über die Früchte streuen.
Die vorbereiteten Streusel darüber geben. Nach Wunsch zusätzlich einige Mandelblättchen darauf verteilen.
Die Zwetschgen-Streuseltaler nacheinander auf der mittleren Schiene etwa 20–25 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn die Ränder und Streusel goldbraun sind.
Die Taler aus dem Backofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Vor dem Servieren nach Wunsch mit etwas Puderzucker bestäuben.
Mein Tipp: Quark-Öl-Teig sollte nicht länger als nötig geknetet werden, da er sonst klebrig werden kann. Die Zwetschgen-Streuseltaler schmecken frisch besonders gut, lassen sich aber auch prima einfrieren.
Gut geplant durch die neue Woche!
Mit diesem Essensplan wird die Kalenderwoche 34 abwechslungsreich, sommerlich und alltagstauglich. Es gibt knusprige Gemüsetaler, einen cremigen Nudelauflauf, gefüllte Paprika, vegetarische Blumenkohl-Schnitzel und ein saftiges Fischgericht.
Vier Rezepte sind vegetarisch und ein Gericht enthält Fisch. Fleisch brauchen wir in dieser Woche überhaupt nicht.
Welches Gericht landet bei euch als Erstes auf dem Teller? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.
Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen und eine genussvolle Woche!
Eure Alexandra




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